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Neue Generative Design-Lösung reduziert Designprozesse in der Additivfertigung um bis zu 80 Prozent

MSC Apex Generative Design produziert stress-optimierte, 3D-druckbare Designs automatisch, um die Designzyklen von Tagen auf Stunden zu reduzieren.

MSC Software Corporation (MSC), ein weltweit führender Anbieter von Simulationssoftware und -dienstleistungen für computergestütztes Engineering (CAE), kündigte heute MSC Apex Generative Design an, eine neue Lösung zur Designoptimierung, die die Qualität durch beispiellose Automatisierung von Designprozessen mit eingebettetem Fertigungswissen verbessert.

MSC Apex Generative Design zielt darauf ab, die Produktivität um bis zu 80 Prozent gegenüber der klassischen Topologieoptimierung zu steigern. Die Software erstellt innerhalb weniger Stunden ein Teiledesign, das für die additive Fertigung (DfAM) bereit ist - ein Bruchteil der normalerweise benötigten Zeit - und macht eine zuverlässige additive Fertigung kostengünstiger und zugänglicher.

Überarbeitete Designoptimierung
Beim MSC Apex Generative Design muss der Konstrukteur nur die Randbedingungen und das Designziel angeben. Es werden mehrere Leichtbaukandidaten produziert, die die Möglichkeiten des Konstruktionsraums ausloten, die eine optimale Spannungsverteilung ermöglichen und das Gewicht minimieren. Dies verbessert den kreativen Prozess, so dass die Designer mehr Zeit haben, das Produktkonzept zu optimieren und zusätzliche wertschöpfende Funktionen zu integrieren. Die intelligente Glättungstechnologie der Software sorgt dafür, dass jeder Kandidat ein perfektes und druckfertiges Finish erhält.

"Neue Gestaltungsfreiheiten in der additiven Fertigung erfordern eine neue Generation von Softwarelösungen, die die Vorteile der neuen DfAM-Möglichkeiten voll ausschöpfen. Wir machen den generativen Designprozess intelligenter, indem wir Designkandidaten produzieren, die sowohl die technischen Kriterien erfüllen als auch so aussehen, wie es der Designer beabsichtigt, wenn er in 3D gedruckt wird", sagte er.
Dr. Thomas Reiher, Leiter des Bereichs Generative Design.

Vollständig integrierter Prozess zur Designoptimierung
Herkömmliche Topologieoptimierungs-Workflows erfordern manuelle Arbeit und mehrere Tools, um produktionsreife Ergebnisse zu erzielen, die bei der Datenkonvertierung zu Informationsverlusten führen können. MSC Apex integriert alle relevanten Schritte in einer Computer Aided Engineering (CAE)-Umgebung, um die Produktivität mit einer einzigen Benutzererfahrung vom Design bis zur additiven Fertigungsvorbereitung zu verbessern.

Der Designprozess ist workfloworientiert und ermöglicht eine einfache und schnelle Modellerstellung aus bestehenden Geometrien oder Netzen in gängigen CAD-, STL- oder MSC Nastran BDF-Formaten. Designer können optimierte Designkandidaten finden und die Designvalidierung innerhalb derselben CAE-Umgebung durchführen, wodurch der Arbeitsprozess vereinfacht und die Designiterationen drastisch reduziert werden. Das Ergebnis ist ein voll integrierter, automatisierter Optimierungsprozess, bei dem die Kompatibilität zu vor- und nachgelagerten Vorgängen eine wichtige Rolle spielt. Diese einzigartige Fähigkeit beinhaltet die Konvertierung vom CAE-Netz in CAD ohne manuelle Rekonstruktion der Geometrie, was den Arbeitsprozess für den Konstrukteur erheblich vereinfacht.

Validiert für die additive Fertigung
Die MSC Apex Generative Design for Additive Manufacturing Lösung kombiniert druckfertige Geometrien mit robuster Metall- (Simufact) und Polymer- (Digimat) Bauprozesssimulation aus dem Portfolio der additiven Fertigung von Hexagon. Designer erstellen nur Teilekonstruktionen, die mit dem von ihnen gewählten Material und Druckverfahren erfolgreich hergestellt werden können, um kostspieliges Prototyping zu vermeiden.

"Additive Manufacturing verspricht Innovation und Produktivitätssteigerungen in der Fertigung. Um sich jedoch wirklich zu verändern, erfordern die neuen Technologien automatisierte Design-Workflows mit eingebettetem Prozesswissen. Wir integrieren unsere Lösungen für Strukturanalyse, Designoptimierung und Fertigungssimulation, um Designs für additive Prozesse zu optimieren und zu validieren, bevor ein einzelnes Teil gedruckt wird", sagte Hugues Jeancolas, VP Product Management.
www,hexagon.com

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