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VDM Nord-West-Vorstand fordert Dialog zwischen Papierherstellern und Druckindustrie

Am 15.12.2021 hat der Vorstand des Verbandes Druck + Medien Nord-West (VDM Nord-West) virtuell getagt, um über das Thema „Lieferengpässe und Preissteigerungen bei graphischen Papieren“ zu diskutieren.

Der Vorstand fordert angesichts der drängenden Fragen dazu auf, in einen Dialog zwischen Papierherstellen, Großhandel und der Druck- und Medienindustrie zu treten.

Die Lieferengpässe und Preissteigerungen bei graphischen Papieren beschäftigen derzeit die gesamte Branche und ihre Auswirkungen treffen die Mitgliedsunternehmen des Verbandes schwer. Bei der virtuellen Vorstandssitzung des VDM Nord-West standen diese wichtigen Branchenthemen daher im Fokus.

Papiereinkäufe müssen derzeit oftmals ohne klare Preiszusagen und Liefertermine getätigt werden. Diese Situation bewirkt eine große Unsicherheit und Sorge bei den Druckdienstleistern. „Ein planbare und wirtschaftliche Produktion ist so kaum möglich. Auch die Druckerei-Kunden werden genötigt, in Unwissenheit über den Preis und den Auslieferungstermin zu bestellen“, so Oliver Curdt, Geschäftsführender Vorstand des VDM Nord-West. Der VDM Nord-West-Vorstand ist besorgt, dass dieser Zustand den Trend zur digitalen Kommunikation noch verstärke und Printprodukte das Nachsehen haben – ein massiver und unwiederbringlicher Schaden für die Branche könne dadurch entstehen.

Im Namen des gesamten Vorstandes fordert Sönke Boyens, Vorstandsvorsitzender des VDM Nord-West und Vizepräsident des Bundesverband Druck und Medien, deshalb den Dialog zwischen allen Akteuren, um für die Zukunft wieder verlässliche und planbare Verhältnisse zu schaffen. „Die unzumutbare Situation an den Papiermärkten muss so schnell wie möglich beendet werden. Dies kann nur im partnerschaftlichen Dialog geschehen – diesen Dialog fordern wir ein und stehen dafür zur Verfügung“, sagt Boyens.

Der Vorstand appelliert daher eindringlich an die Papierhersteller und an den Großhandel, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um weitere negative Auswirkungen auf die Druck- und Medienbranche abzuwenden. Der nun angekündigte Streik in den finnischen UPM Werken kommt daher zur Unzeit: „Wir appellieren an UPM und alle weiteren Hersteller alles zu tun, um weitere Lieferverzögerungen zu verhindern. Hersteller, Händler und die Druckunternehmen sitzen im selben Boot und dies hat nun gehörig Schlagseite bekommen“, warnt Oliver Curdt eindringlich.

Zeitgleich mit dieser Pressemitteilung versendet der Vorstand des VDM Nord-West daher ein Schreiben an den Verband DIE PAPIERINDUSTRIE sowie an den Bundesverband des Deutschen Papiergroßhandels e.V. und fordert beide Verbände und deren Mitgliedsunternehmen darin auf, alles Erdenkliche dafür zu tun, um diese gefährliche Situation so schnell wie möglich zu beseitigen. Der Vorstand des Verbandes bietet dafür auch den gemeinsamen Dialog an.
www.vdmnw.de

 

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