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Neuer MakerBot-Bericht: 74 % der Unternehmen planen für 2021 Investitionen in 3D-Druck

Umfrageergebnisse zeigen verstärktes Vertrauen in das Potenzial des 3D-Drucks zum Verändern von Geschäftsabläufen.
Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer haben vor, im kommenden Jahr bis zu 100.000 US-Dollar in 3D-Druck-Technologie zu investieren

MakerBot, als Tochtergesellschaft von Stratasys Ltd. (NASDAQ: SSYS) ein weltweit führendes Unternehmen im 3D-Druck, hat Ergebnisse aus dem neuen Bericht zu 3D-Druck-Trends veröffentlicht. Dafür befragte MakerBot über 1.200 Fachkräfte aus unterschiedlichen Branchen, beispielsweise Luft- und Raumfahrt, Industriegüter, Militär und Verteidigung, Medizin sowie Automobilindustrie. Die wichtigsten Ergebnisse: Knapp zwei Drittel (74 %) der Befragten planen für 2021 Investitionen in 3D-Druck-Technologie; 50 % der Befragten werden voraussichtlich über 100.000 US-Dollar investieren.
„Die Umfrageresultate bestätigen, was wir schon seit einiger Zeit wissen: 3D-Druck hat das Potenzial, die Geschäftsabläufe zu verändern“, konstatiert Nadav Goshen, der CEO von MakerBot. „In den letzten zwölf Monaten hatten Unternehmen mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Unter solchen Bedingungen wäre es nicht ungewöhnlich, die Kapitalaufwendungen bis auf die allerwichtigsten Investitionen zurückzufahren. Im Bereich des 3D-Drucks ist das aber ganz klar nicht der Fall. COVID-19 hat bei knapp 70 % der Befragten die Geschäftsprozesse beeinträchtigt, aber 56 % gaben an, dass sich die Pandemie nicht auf ihre Pläne für Investitionen in 3D-Druck ausgewirkt hat. Auf die Frage nach ihren Investitionsplänen für das kommende Jahr antworteten 74 %, dass sie nach wir vor in 3D-Druck investieren wollen. Das ist eine sehr positive Reaktion – unserer Meinung nach zeigt sie wachsendes Vertrauen in das Potenzial des 3D-Drucks, die Widerstandsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit sowie letztlich auch die Rentabilität des Geschäftsbetriebs zu verbessern.“
Dies sind weitere wesentliche Ergebnisse des MakerBot-Berichts zu 3D-Druck-Trends:
Individualisierung ist bei den Umfrageteilnehmern der Hauptgrund für den Einsatz von 3D-Druck. Die Befragten wünschen sich die Möglichkeit, individuelle Produktionsteile in kleinen bis mittleren Auflagen anzufertigen (68 %) und komplexe Geometrien zu drucken (57 %).
Bei Forschung und Konstruktion spielt 3D-Druck weiterhin eine deutlich größere Rolle. Konzeptmodellierung (70 %), Funktionsprototypen (66 %) sowie Forschung und Entwicklung (44 %) waren die wichtigsten Einsatzzwecke bei den Umfrageteilnehmern.
Druckqualität und Druckerleistung sind bei der Auswahl eines 3D-Druckers die wichtigsten Kriterien. Ein 3D-Drucker ist immer nur so gut wie die mit ihm gedruckten Teile. Die Befragten gaben an, bei der Druckerauswahl vor allen auf Maßhaltigkeit (61 %) und Zuverlässigkeit (65 %) zu achten.
FDM®-3D-Drucker sind an der Spitze. Unter den verschiedenen 3D-Druck-Technologien kommt FDM nach wie vor am häufigsten zum Einsatz. Die meisten Umfrageteilnehmer (77 %) nutzen FDM/FFF-3D-Drucker, 27 % setzen das SLA-Verfahren ein. Wenig überraschend waren Kunststoffe (93 %) und Harze (25 %) die am stärksten verwendeten Materialien.
Kosten und fehlendes Fachwissen sind bedeutende Hinderungsgründe, die der Einführung von 3D-Druck im Weg stehen. 53 der Befragten gaben an, durch Budgeteinschränkungen von einer kompletten Nutzung des 3D-Drucks abgehalten zu werden; bei 29 % ist mangelndes technisches Know-how der Grund dafür.
Die Befragten prognostizieren für die nächsten drei bis fünf Jahre eine Weiterentwicklung bei Technologie, Materialien und Anwendungen. 61 % der Umfrageteilnehmer erwarten, dass weitere Materialien auf den Markt kommen; 58 % gehen von sinkenden Kosten der Technologie aus.
„Wir freuen uns über die Veröffentlichung des MakerBot-Berichts zu 3D-Druck-Trends – es ist unser erster Bericht, in dem es um die Trends und Einflussfaktoren geht, die sich auf die Nutzung von 3D-Druck auswirken“, so Nadav Goshen weiter. „3D-Druck hat sich seit den Anfängen der Technologie in den 1980er-Jahren enorm weiterentwickelt. Mit dem Übergang von Prototypen zur Produktion erwarten wir eine weitere Zunahme der Nutzung und Anwendungsbereiche – mit exponentiellen Wachstumsraten. Wir meinen, dass es als Anbieter in unserer Verantwortung liegt, uns das Nutzungsverhalten genauer anzusehen. Dadurch können wir die Anforderungen der Nutzer besser verstehen und somit auch bessere Produkte und Dienstleistungen bereitstellen.“
Informationen über die Studie
MakerBot befragte vom 21. bis zum 26. August 2020 über 1.200 Fachkräfte aus dem eigenen globalen Netzwerk. Die Umfrageteilnehmer waren in Nordamerika (50 %), Europa (20 %), Asien (13 %), Ozeanien (6 %), Lateinamerika (4 %), Südamerika (4 %), Afrika (2 %) sowie im Nahen Osten (1 %) ansässig. Die Befragten gehörten über 20 Branchen an, darunter Militär und Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Medizin und Zahnmedizin, Industriegüter, Kunst und Unterhaltung sowie Konsumgüter. Die Tätigkeitsbereiche der Befragten waren unterschiedlich: 37 % arbeiteten auf dem Gebiet Technik oder Entwicklung, 20 % im Bereich Konstruktion/Gestaltung, 9 % im Druck-/Laborbetrieb, 9 % in leitenden Managementpositionen, 7 % in der Produktion bzw. Fertigung, 1 % in der Beschaffung, 1 % im Lieferkettenbetrieb und 16 % in anderen Positionen innerhalb ihres Unternehmens.
www.makerbot.com

 

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