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Nahtlose Integration von Software, Maschine und Mensch sind ein Muss

bel Print Lifecycle Simple oir6hauiwnqz3rzd5qvponmow2o5ttuckhh13ldm68Software ist sexy! Sie kann darüber entscheiden, ob ein Betrieb den einen kleinen entscheidenden Vorteil vor der Konkurrenz hat. Kein Unternehmen kommt ohne diesen einen unscheinbaren und unsichtbaren Bestandteil im Produktionsprozess aus. Von Sabine Slaughter

Software ist ein unabdingbarer Bestandteil jedes Druckereibetriebes und -prozesses. Ohne sie hakt es an vielen Stellen. Leerläufe, Zeitverluste und Fläschenhälse in der Produktion kann sie selbständig aufzeigen und erkennen. Komplexe Aufgabenstellungen lassen sich mit ihrer Hilfe erledigen, der Arbeitsablauf wird gestrafft und sie kann sogar ganze Unternehmen abbilden und Schwachstellen aufzeigen. Die kleinen Einsen und Nullen können auch die Kommunikation der Maschinen untereinander steuern und sorgen mit Kommunikation zwischen Bediener und Maschine dafür, dass die gegebenen Befehle und Aufträge ausgeführt werden.
Software reicht von der Druckvorstufe über den Druck bis zur Veredelung und Weiterverarbeitung sowie darüber hinaus. Der Anwendungsbereich ist nicht nur auf das eigene Unternehmen beschränkt, sondern kann auch Zulieferbetriebe, Lieferanten, aber auch Nachbearbeitungen, Zwischenhändler, Versandunternehmen postalische Dienstleistungen beinhalten. Kurz gesagt: beinahe der gesamte Lebenszyklus eines Etiketts kann abgebildet, gesteuert und wenn nötig gestrafft und neu konzipiert werden.
Ohne diese „Helferlein“, diese wirksamen und effektiven Programme kommt kein Betrieb heute mehr aus. Nicht nur, dass jedes Gerät gesteuert werden will, nein, insbesondere die Betriebsabläufe, der Workflow, muss nahtlos ablaufen, alle „Rädchen“ im Unternehmen ineinander greifen. Die Maschinen sollten im Idealfall nahtlos miteinander kommunizieren können, so genannte Flaschenhälse vermieden und möglichst wenig menschliche Eingriffe ausgeführt werden.
Die Zeiten in denen Dateien manuell von A nach B gebracht wurden, an jeder Maschine alles manuell neu eingegeben und eingestellt wurde, analoge Jobtaschen den Auftrag begleiteten sind vorbei. Von der Anlage eines Auftrags beim ersten Kundenkontakt bis zur Auslieferung muss ein moderner Etikettendruckbetrieb kosteneffektiv und -effizient arbeiten. Da kommt kein Unternehmen um digitale Arbeitsabläufe herum welche neben dem Datentransfer der Aufträge zudem noch deren Zeitplanung, Speicherung, Analyse und sogar Maschineneinstellungen, um nur einige zu nennen, übernehmen können.
Heutzutage sorgen so genannte Schnittstellen dafür, dass sich alle Softwarebestandteile und Programme untereinander verständigen können. Das übergeben eines Auftrags von einer Software an eine andere oder auch an eine Maschine erfolgt heuer zumeist mittels JDF – einer Datenaustauschsprache – auf welche sich die Druckbranche vor Jahrzehnten verständigt hat. Diese Schnittstellen sorgen dafür, dass sie quasi als Übersetzer fungieren und die Daten und Befehle von allen, am Produktionsprozess beteiligten – Menschen und Maschinen – verstanden und alle Arbeitsschritte fehlerfrei ausgeführt werden.
Natürlich fallen beim digitalen Workflow auch Daten an: die Maschinen entnehmen der digitalen Auftragstasche nicht nur die Daten, welche sie für die Ausführung des Auftrags benötigen. Im Idealfall fügen sie auch Daten hinzu – nämlich beispielsweise wann ein Auftrag begonnen und beendet wurde, gab es Schwierigkeiten, welche Lauflänge wurde wirklich gedruckt, wie viel Farbe oder Tinte wurde verbraucht und so weiter.
Diese nicht geringe Datenmenge können dann andere Softwarebestandteile oder auch andere Software-Programme aus der digitalen Auftragstasche abrufen und damit nicht nur Zahlenkolonnen erstellen, sondern auch visuelle Grafiken, welche nicht nur den aktuellen Ablauf eines Auftrags, sondern auch eines Tages oder Monats etc. darstellen. Hier lässt sich dann auch erkennen wie effizient und effektiv ein Betrieb arbeitet, wo Zeitverluste entstehen und wo es Flaschenhälse zu beseitigen gibt. Gute Planung ist bereits hervorragend, doch nur mit dem Vergleich zum realem Arbeitsaufwand und –ablauf lassen sich herausragende Ergebnisse erzielen welche eine reelle Kalkulation und Abrechnung ermöglichen.
Ein kleiner Überblick über Etikettensoftware, welcher jedoch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Aniken Graphics: Rasterung
Die Rastertechnologie von Aniken Graphics namens Bellissima bietet eine Farbraumerweiterung mit 7c-Druck. Diese ermöglicht die bisherigen Grundfesten im Flexodruck wie zum Beispiel die Darstellung von Motiven mit typischen Flexopunkten, aufzuheben, so dass Bilder ohne Moiré-Effekt möglich sind. Auch das mehrfarbige Drucken von kleinen Schriften ist mit dem RIP Bellissima realisierbar.
CERM officeBEL Computer Systems: Overprint MIS
Die Software ist für Flexo-, Tief- und Offsetdruck konzipiert. Sie kombiniert CIM, Kosten- und Angebotsmanagement sowie Produktionsplanung und –verfolgung. Ein Modul für Web2Print sowie fürBerichte und Statistiken ist optional vorhanden. Das System kann online bedient werden. Eine Cloud-Lösung ist verfügbar. Der Offline-Arbeitsmodus bietet eine spätere Synchronisation mit der zentralen Datenbank. Das System verwendet Datencaching-Algorithmen, wobei allgemeine Daten lokal auf jedem Computer gespeichert werden, welches zu optimierter Leistung und Netzwerknutzung führt.
CADlink: Druck und Zuschnitt
Die Digital Factory RIP-Software bietet einen nahtlosen Workflow, der eine automatisierte Produktion mit Lasertonerdruckern neben Schneidegeräten in Desktop-Größe auf Bogen- oder Rollenbasis ermöglicht.
Cerm: vollumfassendes MIS
Ein allumfassendes MIS (Management-Informations-System) mit Integration aller Prozessschritte, von der Vorstufe über Druck, Weiterverarbeitung wird angeboten. Hersteller von Substraten, Medien, Platten, Werkzeugen inklusive Transport und Auslieferung können ebenfalls an die Software angebunden werden. Das Unternehmen, welches fast ausschließlich im Schmalbahndruckbereich aktiv ist bietet acht verschiedene Module an welche sich zu einer ganzheitlichen Lösung vereinen. So können Druckunternehmen die Digitalisierung auch in Schritten vollziehen und müssen nicht „von heute auf morgen“ alles umstellen. Neben einem CRM (Customer Relationship Management / Kundenbeziehungsmanagement) beinhaltet die Lösung Module für Angebotserstellung, Produktkataloge, Bestellung, Produktion, Lager, Versand, Rechnungslegung und Web2Labels. Damit wird der gesamte Workflow eines Etikettendruckers gesteuert und Die Echtzeit-Daten gesammelt. Schnittstellen für die Anbindung von wenigstens 34 Partnerunternehmen – sowohl Software, wie auch Maschinen und Weiterverarbeitung – sind verfügbar. Engstellen in der Produktion lassen sich mit diesem nahtlos integrierten MIS erkennen und vermeiden. Gerade in Zeiten, in denen wesentlich mehr Variationen eines Etiketts gefragt werden, die Lauflängen kürzer werden und der Kunde schnelle Realisierung und Lieferung verlangt, ist dieses das A und O für effiziente Produktion und Wachstum von Margen ohne die kein Unternehmen überleben kann.
Chili-Publish: Online Editor
Automatisierung und Zeitersparnis um die Produktivität bei der Druckdatenerstellung zu steigern stehen im Mittelpunkt der Etiketten- und Verpackungssoftware. Smarte Vorlagen ermöglichen die schnelle Erstellung von Inhalten bei dieser cloudbasierten Lösung. Die Software kann mit Datenquellen wie beispielsweise DAM, PIM, PLM und anderen verbunden werden. Barcode-Generierung, eine Mischfarbenfunktion, die verschiedene Verarbeitungsschritte zu einer Farbe kombiniert, und eine Schrittfunktion im PDF-Generator welche die Workflow-Prozesse optimiert sind enthalten. Für Pharmaindustrie-Anwender gibt es GS1-konforme Barcode-Unterstützung. Die verbesserte Barcode-Integration erstreckt sich auch auf die Einbeziehung von PDF417-Barcodes.
Creative Edge Software: Veredelungs-Bibliothek
Eine Lösung für Verpackungen und Etiketten zur Veredelung bietet iC3D. Die Lösung besitzt unter anderem eine digitale Bibliothek mit anpassbaren Spezialdruckveredelungen, einschließlich Fresnel-Linse sowie holografische Effekte. High-end-Druckveredelungsmaterialien wie Folien und Laminate können so mit Effekten versehen werden. Diese vermittelten dem Verbraucher den Eindruck von Qualität und Exklusivität und gewährleisteten gleichzeitig ein zusätzliches Maß an Sicherheit für verpackte Produkte, so das Unternehmen. Zudem können diese Effekte auch als Sicherheitsmerkmal verwendet werden. Die fotorealistische Technologie wird durch den iC3D Ray Tracer ermöglicht, der Bilder und Effekte sofort in hoher Auflösung wiedergibt und aufgrund der Verwendung mehrerer Schichten von Lichtreflexion und -brechung für die genaue Vermittlung der optischen Effekte der Materialien unerlässlich ist.
Esko: Cloudarchitektur und SaaS
Esko Automation Engine ist eine automatisierte Workflow-Lösung, die Aufgaben in der Druckvorstufe automatisiert und in Geschäftssysteme integriert, was den Prozess beschleunigt und die Fehlerquote und Notwendigkeit von Bedienereingriffen reduziert. Automation Engine enthält eine "Drop-Zone"-Funktion, die das Starten von Workflows schneller und einfacher macht, indem sie es den Benutzern ermöglicht, Workflows auszusuchen und -wählen, Dateien per Drag & Drop darauf zu ziehen, Parameter zu bearbeiten und zu starten - alles von einem Ort aus. Da es sich um einen Software-as-a-Service (SaaS) handelt, bietet diese ein einfaches, flexibles und transparentes Preismodell auf der Basis von Leistungsstufen mit vorhersehbaren Kosten welches bei der IT-Budgetierung und -Verwaltung hilft. Esko entwickelte Automation Engine SaaS als Antwort auf die aktuellen Herausforderungen seiner Kunden. Share & Approve sorgt für die Freigabe von Dokumenten in Esko’s Cloudarchitektur. Anwender der Automation-Engine können für alle Beteiligten Aufträge hoch laden. Das umfangreiche Freigabemodul ermöglicht die Ansicht, Freigabe sowie zeitnahe Übermittlung von Kommentaren und Änderungswünschen. Die Software ermöglicht zudem die Erstellung von 3D-Grafiken auf Basis von 2D-Grafikvorlagen einschließlich Druckeffekten sowie Verzierungen. Werkzeuge für die Prüfung der Bemaßung, detaillierte Zoomfunktionalität, Darstellung von Separierungen sowie Lesen von Barcodes und Braille-Schrift sind nur einige der Features. Zur Druckinspektion hat Esko vor einigen Monaten das AVT iCenter vorgestellt. Hiermit lassen sich Aufträge einfach in Bezug auf Qualität, Produktionsstandards über die gesamten Druckmaschinen, Schichten und sogar Betriebe verwalten. Die einzigartige cloudbasierte Plattform integriert die Esko Automation Engine und das automatisierte AVT Helios Druckinspektionssystem.
Ethic: CRM und mehr
Die speziell entwickelte Software für Etikettendrucker zeichnet sich laut Unternehmen durch Reaktionsfähigkeit, Flexibilität sowie Dynamik aus. Eine intuitive Verwaltung gewährleistet die Verwaltung aller Vorgänge vom Angebot bis zur Rechnungsstellung. Zudem übernimmt das Programm den Vertriebsmanagementablauf und hat ein integriertes CRM. Auch in der Warenwirtschaft und Inventarverwaltung kann das Programm eingesetzt werden.
Esko Share and Approve Approval KPIsGlobal Graphics: Qualitätsmängel beheben
Die Software welche die Rastertechnologien des Unternehmens umfasst zeigt Qualitätsmängel beim Inkjet-Druck auf und korrigiert diese anhand von vorgegebenen Parametern. PrintFlat und ScreenPro wurden entwickelt um Streifen-, Fleckenbildung sowie Banding zu verhindern. Die Wiedergabe nähert sich eng an die Ausgabe von Offset- oder Flexodruck an. Für den Digitaldruckbereich entwickelt, sorgen diese beiden Lösungen für verlässliche qualitative Produktion. Mit dem Modul Fundamentals wird der Arbeitslauf kontrolliert sowie PDF-Erstellung im Etiketten und Verpackungsbereich realisiert indem STEPZ und CLOUDFLOW von Hybrid Software, einem Unternehmen der Global Graphics-Gruppe, zusätzlich dieses Moduls integriert werden. Einfaches Step-and-Repeat sowie Aussschiessen mittels STEPZ von Hybridsoftware ermöglichen Kalkulierung und Planung von Einzel- oder Sammelaufträgen sowie Vorschau oder Zusammenführung von variablen Daten in Druckaufträgen. Der Harlequin-RIP von Global Graphics kommt in vielen digitalen Frontends von Druckmaschinen zum Einsatz.
GlobalVision: Inspektion von fast allem
Zu den Funktionen gehören Messwerkzeuge, unter anderem mit der Möglichkeit, die Braille-Punkthöhe zu messen, und Integration der optischen Zeichenerkennung (OCR) zur Rechtschreibprüfung. Zudem enthält das Software-Paket Text- und Farbprüfung.
GMG: ColorServer und OpenColor
Das Unternehmen hat den GMG Color Server und GMG ColorProof im Programm. Der GMG ColorServer bietet leistungsstarke Druckdatenkonvertierungen und ermöglicht eine exakte Profilierung für konventionelle Druckverfahren. Das Modul GMG OpenColor wurde direkt an den GMG ColorServer angebunden, welcher den automatischen Einsatz von Separationsprofilen im Workflow ermöglicht. Unter Anwendung von GMG OpenColor und GMG ColorProof lassen sich laut Unternehmen mit produktionsnahen Substraten Verpackungsmuster erstellen, die “genau wie das Endprodukt aussehen und sich so anfühlen”. Der GMG Calibration Creation Wizard, ermöglicht farbverbindliche und reproduzierbare Proofs auf Verpackungssubstrate.
GMG ColorCard image scaledGutenberg: ERP und MIS
Ein vollständiges MIS mit ERP-Funktionalität wird angeboten. Neben Kundengewinnung und –smöglichkeiten umfasst dieses Kalkulation und Angebote, Vorstufenworkflow, Druck und Weiterverarbeitung, Rechnungslegung und –kontrolle sowie Qualitätsmanagement. Es ist bereits auf Industrie 4.0 ausgelegt, wie der Hersteller betont und kann über API-Integrierung leicht an bestehende Systeme und Maschinen angebunden werden.
Hybrid Software: Cloudflow, Packz und Stepz
Die Produktionsworkflow-Suite für Datenverarbeitung, Asset Management, Softproofing und Workflow-Automatisierung für Etiketten- und Verpackungsbetriebe unterstützt das PDF-Format, inklusive dem Jobticket JDF sowie XML. Farbseparationen, Überfüllungen, Rasterung, Proofing gehören unter anderem zu den Aufgaben der Werkzeuge des Herstellers. Die offene Struktur und modulare Architektur ist Industrie 4.0-fähig. Unterschiedliche Module lassen sich, je nach Kundenanforderung, zusammenstellen, so dass ein nahtloser Workflow entsteht. Auch VDP-Funktionalität, also der Druck von variablen Daten wird unterstützt. Die steigende Anzahl von Etiketten welche individualisiert oder auch personalisiert gedruckt werden sollen, erfordert eine dementsprechende Software welche variable Daten kosteneffektiv, zeitsparend und zuverlässig mit der Stammdatei zusammen bringen kann. Dabei kann es sich um Text, Grafiken, Bilder, Barcodes oder andere Elemente handeln. Die Bedienung ist einfach, da der Anwender nur angeben muss, welche Elemente des Etiketts dynamisch sind und diese dann mit der entsprechenden Datenquelle verknüpft werden. Ein Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass bereits druckfähige, zusammengesetzte Dateien an die Druckmaschine gesendet werden und diese nicht erst an der Druckmaschine zusammengefügt werden.
Mit der Multi-Plattform-Lösung Packz welche das Editieren von PDFs ermöglicht wobei die native Datei beibehalten wird, hat das Unternehmen ein Vorstufenmodul welche unter anderem mittels einer Smart Trapping-Funktion auch Qualitätskontrolle ermöglicht. Alle Parameter sind hierbei vollständig editierbar. Das Trapping kann mit einem einfachen Klick, interaktiv und automatisch erfolgen. Weitere Funktionen im Bereich von strukturierten Inhalten sind, unter anderem, Separierung und Farbprofilhandhabung, Schrift- und Texterkennung, Barcode-Generierung und -erkennung, Bild-, Grafiken- und externe Verlinkungen, objektbasiertes Screening und Kurven mit Punktkontrolle sowie Definition von Kästen und Positionierung. Vorlagen für dynamisches Dokumentendesign können erstellt werden wobei auch VDP integriert werden kann.
ic3d Hefty everydayLabel Traxx: MIS mit End-to-End-Management
Die Software beinhaltet spezielle flexible Verpackungs-Workflows für Unternehmen die freitragende Folien, Sachets und Beutel nach Gewicht verkaufen. Die verfügbaren Werkzeuge helfen bei der genauen und konsistenten Kalkulation von flexiblen Verpackungen sowie bei maßgeschneiderten Funktionen speziell für die Auftragsabwicklung. Siteline, eine Online-Schnittstelle, ist ein Webportal mit dem Kunden Wiederholaufträge bestellen können, Produktspezifikation und Auftragshistorie sehen können. Weiterhin ermöglicht das Werkzeug die Genehmigung von Proofs (auch von mobilen Geräten aus). Label Traxx kann sich mit dem PrintOS von HP verbinden und greift auf die Klicks und Produktionsdetails der Aufträge im System zu. Diese Klicks werden dann im Rahmen der Label Traxx Auftragskostenanalyse berücksichtigt. Esko QuickStart für Etiketten ist ebenfalls in Label Traxx integriert. QuickStart stellt den Verarbeitern eine Prepress-Software zur Verfügung welche integrierte Workflows für Flexo und Digital enthält. Der vordefinierte Workflow mit Label Traxx schafft eine bidirektionale Kommunikation zwischen den beiden Systemen. Herma-Integration: EPSMA-Barcode-Rollennummern von Herma werden beim Wareneingang von Label Traxx übernommen wobei der Barcode dann auch für die Rollenverfolgung an der Druckmaschine verwendet werden kann
Lewald & Partner: Auftragsmanagement
Die Software ist eine Kombination aus Auftrags-Management und Produktionsplanung. Sie kann an diverse Shopsysteme angeschlossen werden. Das Etiketten-Produktionsmodul ist für die Vorstufe konzipiert und beinhaltet neben der Erfassung des Auftragseingangs, Datenaufbereitung, Produktionsplanung, ein Farbmanagementsystem für maschinenspezifische Farbraumtransformationen sowie automatische Auftragsübergabe an Druck- und Stanzmaschinen. Das System gibt PDF beziehungsweise PDF- und JDF-Daten aus, welche über ein Online-Freigabe-System an die entsprechenden Prozessschritte beziehungsweise Maschinen geschickt werden.
Labeltraxx batched.iomage 1024x590Nicelabel: Etikettendesign und -druck
Mit einer Label Cloud, einem Label Management System sowie Designer- und Desktop-Lösungen ist Nicelabel am Start. Die Label Cloud ermöglicht das zentrale gestalten und speichern von Etiketten. Auf diese kann dann innerhalb der Cloud von überall zugegriffen werden. Die Etiketten können mit den Produktdaten integriert werden. Als Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung können Unternehmen Ihre Kosten senken und ohne lokale Infrastruktur drucken. Das Label Management-System ermöglicht die Standardisierung des Etikettierungsprozesses auf einer einzigen Plattform – cloudbasiert oder lokal. Etiketten können in einer zentralen Datenbank entworfen, geprüft, genehmigt und verwaltet werden. Der Etikettendesigner optimiert die Etikettengestaltung. Der standardisierte Etikettendruck kann in Datenbanken und Geschäftssysteme integriert werden und, wenn gewünscht, auf die gesamte Lieferkette übertragen. Mit den Designer- und Desktop-Lösungen können insbesondere kleinere Unternehmen Barcode-Etiketten entwerfen und Drucken. Die Etikettenvorlagen lassen sich in kurzer Zeit anpassen. Es sind keine Kodier- oder fortgeschrittene Computerkenntnisse erforderlich.
OneVision: Label Automation Suite
Als Brücke zwischen MIS und RIP/DFE fungiert die Label Automation Suite. Mit ihr lassen sich Druck- und Weiterverarbeitungsdaten automatisiert aufbereiten sowie die Produktion planen.
NiceLabel 20181114 091253 141printIQ: Management Workflow System
Die printIQ-Etikettenfunktionalität wurde als Teil des printIQ-Cores in das Management Workflow System (MWS) integriert um alle spezifischen Anforderungen eines Etikettendruckers zu erfüllen. Insgesamt sind acht Module verfügbar. Durch das Hinzufügen einer Stanzformbibliothek, einer erweiterten Ausschießkontrolle, eines benutzerdefinierten Größen- und Formrechners ist es möglich, Etiketten aller Größen genau zu berechnen. In printIQ kann eine eigene Stanzbibliothek erstellt werden, Stanzungen mit mehreren Hierarchie-Ebenen konfiguriert und diese für eine einfache Suche und Auswahl innerhalb des Kalkulationsprozesses gekennzeichnet werden. Verschiedene Preisoptionen, von Blatt, Laufmeter, Etikett, um nur einige zu nennen sind möglich. Ein Web-Modul sorgt für direkte Bestellung seitens des Kunden. Der Workflow-Manager sorgt für transparenten nahtlosen Arbeitsablauf in allen Abteilungen und kann, wenn gewünscht, auch die Kunden über den Status des Auftrags informieren. Der Factory Manager (Betriebsmanager) steuert den Produktionsprozess und automatisiert die Auftragsprozesse. Mit dem Inventory Manager wird die Lagerhaltung digitalisiert: alle Produkte können nach Hersteller, Ort und Typ kategorisiert werden. Einfache Wiederbestellung, Warnungen bei niedrigem Materialstand sind ebenfalls integriert. Der Outsource Manager besitzt Ausschreibungsfunktionalitäten wobei in einem einfach koordinierten Workflow Preise für Leistungen erhalten werden können. Das Modul bietet die Möglichkeit, jeden Vorgang innerhalb des Auftrags an mehrere Lieferanten zu vergeben. Die Lieferanten können ihre Preise direkt in ihr eigenes, automatisch generiertes, printIQ-Lieferantenportal eingeben. Rückmeldungen von Lieferanten und die Preisgestaltung werden über das integrierte Lieferantenportal direkt an das Outwork-Board zurückgemeldet. PrintIQ sorgt mit dem zu einem MWS erweiterten integrierten MIS und ERP-System für die vollständige Abbildung aller Produktionsprozesse, deren Steuerung und Analyse, wobei auch individuelle Produkte kosteneffizient gefertigt werden können.
PrintIQ IntegrationRogler: MIS und mehr
technoLogic heißt das MIS-Modul für die Administration der Stammdaten, Kalkulations- und Angebotslegung, Preisfindung, Auftragsmanagement, elektronische Auftragstasche, Versandunterstützung, Fakturierung, Nachkalkulation sowie Auswertung. Neben diesem gibt es noch weitere Module: das elektronische Planungsbrett technoPLAN, die Betriebsdatenerfassung technoBDE, Materialmanagement und Lagerplatzverwaltung technoLOGISTIX sowie das Web Portal technoWeb.
Sistrade: Paralleler Mehrschichtprozess
Eine integrierte MIS und ERP-Softwarelösung welche automatisch in den neuesten Versionen zur Verfügung steht. Vor kurzem wurde hier die Version 12.9 vorgestellt. Diese bietet einen parallelen Mehrschichtprozess mit einer klaren Definition, der in die Planungs- und Datenerfassungsmodule integrierten internen Prozessabfolge sowie einer kompletten Reorganisation im grafischen Prozess der flexiblen Verpackung zur besseren Visualisierung der Informationen und Einbindung des Druckmaschinenmanagement-Workflows. 180 Veränderungen, davon 48 Prozent neue Features und 52 Prozent Verbesserungen wurden in die neue Software-Version eingearbeitet. Ein intuitives und dynamisches Planungsmodul ermöglicht es Änderungen in der Produktion frühzeitig zu erkennen. Mittels der Schnittstellen können Informationen einfacher und intuitiver abgerufen und betrachtet werden. Der Sistrade Dashboard Builder ermöglicht es eigene Dashboards mit KPI’s in grafischer oder tabellarischer Form zu erstellen, um den Fortschritt des gesamten Verkaufs-, Bestands- oder Produktionsprozesses zu überwachen.
Starlogic: MIS und ERP
Auf der Auftragsplanungsplattform der MIS/ERP-Lösung können Auswirkungen von Planungsänderungen angezeigt werden. Eine automatische Benachrichtigung der Anwender erfolgt wenn keine Kalkulation vorgenommen werden kann. Mittels der cloud-basierten Software können alle am Produktionsprozess Beteiligten von überall und jedem Gerät auf die Software zugreifen. Eine grafische Benutzeroberfläche ist integriert.
theurer com Simple Logistrics Labelling theurer.com: ERP- und MIS-Software
C3, so der Name des Programmpaketes ist in zwei Versionen, Standard und Enterprise, erhältlich. Die modulare Software-Architektur ermöglicht je nach den Kundenanforderungen eine schrittweise Erweiterung, Einen schnellen Einstieg ermöglichen die Business-Vorlagen, die vom Unternehmen vorkonfiguriert sind und bei Bedarf individuell angepasst werden können. Branchentypische Stammdaten, Geschäftsprozesse sowie Ausdruck und Auswertungen im C3 Label Printing sind vordefiniert ebenso wie Kalkulationsvorlagen für Rollenetiketten oder flexible Verpackungen. Das umfassende integrierte ERP-System besitzt ein Dashboard mit dem von überall (PC, Mobil, Tablet etc) der Zugriff auf die Betriebsdaten erfolgen kann. In Kooperation mit robos-labels sollen die Potentiale der Digitalisierung und Industrie 4.0 langfristig ausgeschöpft werden. theurer.com will dabei die bestehenden Produktkomponenten verbessern und die Entwicklung neuer Funktionen vorantreiben – mit dem Ziel einer digitalisierten Smart Factory.
Tilia Labs: Zentrale Kommandostelle
Die Software bietet eine zentrale Kommandostelle für die Verbindung, Verwaltung und Zusammenarbeit für alle Aufträge sowie ein Planungs- und Ausschiessmodul für Etiketten, Verpackungen und mehr. Mit dem Modul Helios können Aufträge, Bestellungen und digitale Inhalte an einem Ort verwaltet werden. Es sorgt für Umgebungsintegration und Automatisierung über öffentliche API und erstellt Benutzerkonten und Rollen. Gemeinsam mit Helios kann das Modul Phoenix Planungsaufgaben übernehmen, die Aufträge ausschiessen und somit wertvolle Zeit einsparen. Mit dem Modul lassen sich auch dynamische Markierungen, wie beispielsweise Barcodes, erstellen. Die Software kann direkt an ein MIS angebunden werden und auch Daten dorthin übertragen. Für die weitere Verarbeitung können sowohl native PDF, JDF, PS, CFF2 oder JSON ausgegeben werden, so dass RIPs, Postpress, CAD sowie Archive neben einem MIS bedient werden.

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