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Druckhaus Müller OHG steigert Produktivität in der Weiterverarbeitung mit modernster Stahlfolder-Technologie von HEIDELBERG

Technologie-Investitionen sichern Wettbewerbsfähigkeit
Neue Stahlfolder-Falttechnik verbessert Produktionsfluss und erzielt deutlich höhere Nettoleistung
Falzprozess 35 Prozent produktiver
Durch die gesteigerte Produktion können bisher ausgelagerte Aufgaben im eigenen Haus erledigt werden

Die Druckhaus Müller OHG hat ihren Sitz in Langenargen am Bodensee in Deutschland. Das 1978 von Josef Müller gegründete Familienunternehmen wird heute in zweiter Generation von seinen Söhnen Marius und Pius geführt.
Das Produktportfolio der Druckhaus Müller OHG umfasst typische Akzidenzen und kleine, gefalzte Beilagen für Süßwarenverpackungen. Wochen- und Monatszeitschriften sind ein weiterer Schwerpunkt. Vom Dateneingang bis zum versandfertigen Endprodukt erfolgt alles im Haus mit Produktionstechnik und Software von HEIDELBERG. Dazu gehört auch eine Speedmaster XL 106 mit Push to Stop-Technologie. "Das Druckhaus Müller und HEIDELBERG verbindet seit Jahrzehnten eine enge Partnerschaft. Die Druckerei hat regelmäßig in neue Technologien investiert, um wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt Mirco Klumpp, der bei HEIDELBERG für Vertrieb und Kundenbetreuung zuständig ist.
Zwei neue Stahlfolder KH 82 steigern den Output deutlich
Nach den Investitionen in neue Drucksysteme hat die Druckhaus Müller OHG Ende letzten Jahres auch die Weiterverarbeitung modernisiert. Das Unternehmen investierte in zwei vollautomatische Kombifalzmaschinen Stahlfolder KH 82 mit je vier Falztaschen, Kreuzbruch und Palettenanleger. Sie ersetzten eine bestehende Falzmaschine desselben Typs und eine Stahlfolder KH 78. Die Investition umfasste auch ein Schneidesystem Polar N 115 PRO HD, komplett mit allen Peripheriegeräten zur Unterstützung der Lagen- und Stapellogistik.
Durch die Modernisierung der Falztechnik und die Umstellung auf eine einheitliche Einlaufbreite hat das Druckhaus Müller seinen Produktionsfluss deutlich verbessert. "Zuvor mussten wir an der KH 82 oft große Auflagen wegen dringender, kleinerer Aufträge unterbrechen. Das verursachte einen hohen Rüstaufwand und wirkte sich sehr nachteilig auf die Nettoleistung des Falzprozesses aus", sagt Pius Müller.
Ein weiterer Faktor ist, dass die Zeitfenster für manche Zeitschriften sehr eng gesteckt sind. Die endgültigen Daten kommen um 16 Uhr in der Druckerei an und die fertigen Produkte müssen am nächsten Morgen um 9 Uhr versandfertig sein. Ein schnelles Erreichen der Produktionsgeschwindigkeit und die Gewährleistung eines stabilen Prozesses in allen Phasen der Produktion sind ein absolutes Muss. "Unsere Fähigkeit, pünktlich zu liefern, ist eines der stärksten Verkaufsargumente, die wir unseren Kunden bieten können", betont Marius Müller.
Höhere Wertschöpfung und gesteigerte Produktivität
Die Voraussetzungen dafür hat das Druckhaus Müller mit seiner jüngsten Investition geschaffen. Eine der Kombifalzmaschinen ist weitgehend für die größeren Auflagen reserviert, während die kleineren Aufträge auf der zweiten Maschine erledigt werden. Das Einrichten der Stahlfolder-Technologie erfolgt schnell und einfach über das Bedienterminal. Servomotoren stellen Falzwalzen, Falztaschen und Kreuzbruch vollautomatisch auf die gewünschten Maße ein. Die schnelleren Rüstvorgänge wirken sich vor allem bei Kleinauflagen, deren Zahl stark zunimmt, positiv auf die Produktivität aus. "Die beiden neuen Falzmaschinen sind rund 35 Prozent produktiver als unsere bisherige Falztechnik", bestätigt Marius Müller. Durch die gesteigerte Leistung hat das Unternehmen nun die Möglichkeit, die Wertschöpfung im eigenen Haus zu erhöhen, indem es Aufträge erledigt, die es bisher extern vergeben musste.
"Wenn es um Produktivität geht, ist die Weiterverarbeitung in vielen Druckereien immer noch ein Engpass. Die HEIDELBERG Falzmaschinen der neuesten Generation lassen sich in das Push to Stop-Konzept für autonomes Drucken integrieren und steigern die Produktivität des Gesamtprozesses deutlich", so Stefan Dettke, Leiter Postpress Commercial bei HEIDELBERG.
Der nachhaltigen Produktion verpflichtet
Die Druckhaus Müller OHG setzt sich seit vielen Jahren für eine ressourcenschonende Produktion ein. Wo immer es möglich ist, verwendet das Unternehmen FSC-zertifizierte Papiersorten, die den Anforderungen an eine nachhaltige Waldbewirtschaftung entsprechen.
Druckhaus Müller-Kunden können ihre Druckaufträge klimaneutral stellen, indem sie sorgfältig ausgewählte Klimaschutzprojekte finanziell unterstützen.
Auch der Produktionsprozess ist darauf ausgerichtet, so umweltfreundlich wie möglich zu sein. Bei der Entwicklung der Druckplatten wird der Einsatz von Chemikalien minimiert, die Bogenoffsetmaschinen der Druckerei verwenden Saphira Excel Bio-Farben und das Feuchtwasser enthält einen stark reduzierten Anteil an Alkohol.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Druckerei wandelt Sonnenlicht in Strom um. Seit der Installation der Anlage vor rund zwölf Jahren hat das Druckhaus Müller über drei Millionen Kilowattstunden elektrische Energie erzeugt und damit den Kohlendioxidausstoß um rund 3.600 Tonnen reduziert.
www.heidelberg.com

 

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