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Blauer Engel für Druckerzeugnisse: jetzt auch für das Slow Food Magazin

Mit dem neuen Jahr hat der Münchner oekom verlag die Produktion des Slow Food Magazins auf die Kriterien des Blauen Engels für umweltschonende Druckerzeugnisse (RAL-UZ 195) umgestellt. Ab sofort wird das Heft auf 100 Prozent Recyclingpapier gedruckt und klimaneutral produziert. Damit ist das Slow Food Magazin bereits die dritte Zeitschrift des Verlags, die mit dem Blauen Engel Druckerzeugnisse zertifiziert ist. Auch die übrigen acht Zeitschriften des Verlags orientieren sich an dessen Kriterien.

»Ökologie und Nachhaltigkeit sind bei oekom nicht nur Worte auf dem Papier. Sie bilden das Fundament unserer Unternehmensphilosophie. Dass wir nun auch das Slow Food Magazin in die Riege unserer Blauer-Engel-Druckerzeugnisse aufnehmen konnten, ist daher ein weiterer wichtiger Meilenstein des nachhaltigen Publizierens in unserem Haus«, freut sich Jacob Radloff, Verleger des oekom verlags.
Für Slow Food Deutschland als Herausgeber des Slow Food Magazins war der Wechsel auf öko-zertifizierte Herstellung eine Frage der Haltung: »Slow Food setzt sich weltweit für ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles Lebensmittelsystem ein – da ist es nur folgerichtig, dass wir auch an unser Magazin strenge Kriterien anlegen.«, erklärt Dr. Nina Wolff, die amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland. Sie freue sich, diese Kriterien mit dem Wechsel auf ein Recyclingpapier und der Zertifizierung mit dem Blauen Engel nun erfüllen zu können.
Der oekom verlag war von 2011 bis 2015 federführend an der Entwicklung des Blauen Engels für Druckerzeugnisse beteiligt (www.nachhaltig-publizieren.de). Er gehört im Bereich Klimaschutz zu den Vorreitern der Branche und war einer der ersten Verlage Deutschlands, der seine Emissionen vollständig kompensiert hat. Neben den hauseigenen Zeitschriften erscheinen auch ausgewählte Bücher des Verlags nach den Kriterien von RAL-UZ 195. Dies bedeutet: Hoher Recylingpapieranteil, Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Farben, Lacke und Klebstoffe, die eine hochwertige Wiederverwertbarkeit ermöglichen, Verzicht auf umwelt- und gesundheitsbelastende Einsatzstoffe und Materialien, verminderter Energieeinsatz sowie weniger umweltbelastende Emissionen.

Anke Oxenfarth, Leiterin der Stabsstelle Nachhaltigkeit im oekom verlag: »Seit der Entwicklung der Kriterien des Blauen Engels für Druckerzeugnisse ist es unser Ziel, Druckereien dafür zu gewinnen, sich mit diesem Umweltzeichen zertifizieren zu lassen. Das ist durchaus eine Herausforderung, für alle Beteiligten. Aber wenn sich immer mehr Verlage diesem Prozess anschließen und auch die Leserinnen und Leser vom Mehrwert solcher Druckerzeugnisse überzeugt werden, kann eine Umstellung gelingen. Die Branche ist hier erfreulicherweise schon einige Schritte weiter als vor einigen Jahren. Dennoch bleibt noch viel zu tun.«
www.oekom.com

 

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