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Last updateDo, 23 Jun 2022 3pm
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Eine Frage der Taktik

von Robert Schneider, Geschäftsführer w&co MediaServices

In der Diskussion um die Entwicklungen im Mobile Commerce wird häufig ein zentraler Aspekt vernachlässigt: Eine isolierte Betrachtung des mobilen Verkaufskanals führt ebenso wenig zum Ziel wie eine Übertragung von Mobile Commerce-Zahlen auf unterschiedliche Branchen.

Die Praxis zeigt, dass der Erfolg im Mobile Commerce bei jedem Unternehmen von ganz spezifischen Faktoren abhängt: Händler mit einer Zielgruppe, die vermeintlich nicht zu den „Early Adoptern" von Mobile Commerce gehören, konnten mit ihrer Shopping App von Beginn an Erfolge verzeichnen, andere mit für mobilen Handel prädestinierten Produkten nicht. Das hat wenig mit Glück oder technischer Kompetenz zu tun als vielmehr damit, mobile Commerce als Teil einer ganzheitlichen Omni-Channel Kommunikation zu definieren und den ganz individuellen Mix der Marketingaktivitäten in den einzelnen Vertriebswegen zu finden.

Das klingt banaler als es ist. Und es ist auch, aber nicht nur eine Frage von durchgängiger Markenpflege. Denn statt jeden Verkaufskanal einzeln zu vermarkten ist Omni-Channel-Vertrieb wirtschaftlich nur tragfähig, wenn die Marketing-Synergieeffekte über Filialgeschäft, E-Commerce und die mobile Shopping App hinweg erkannt und voll ausgeschöpft werden.

Ein Beispiel dafür ist, dass insbesondere Handelsunternehmen mit Shopping Apps völlig neue Möglichkeiten haben, Filialgeschäft mit elektronischem Vertrieb zu integrieren. So zeigen unsere Analysen von Referenzprojekten und Zahlen zur Marktentwicklung, dass Mobile Commerce durch Services mit lokalem Bezug auf hohe Akzeptanz bei Kunden stoßen – die Anfänge mit Exklusivangeboten, Abverkäufen, Kampagnen mit Bezug auf lokal relevante Ereignisse oder In-Shop-Navigation bieten ein nicht unerhebliches Umsatzpotenzial.

Die Weichen dafür stellen viele Handelsunternehmen schon heute. Denn: Mit Tablet- und Smartphone-Bildschirmen ist es wie mit Einkaufsstraßen in Städten: Der Platz ist begrenzt. Wer sich rechtzeitig mit einem überzeugenden Shopkonzept etabliert, erspart sich später einen teuren Verdrängungswettbewerb.
Das Whitepaper kann hier heruntergeladen werden: http://www.w-co.de/?id=254

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