08252019So
Last updateDo, 22 Aug 2019 5pm
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Roboter erledigt Krankenhaus-Erreger - IERA Award 2019

Der 15. Innovations- und Entrepreneur-Award in Robotik und Automation (IERA) geht an den "UVD Robot" von Blue Ocean Robotics. Der kollaborative Roboter fährt autonom durch Krankenhäuser und sendet dabei konzentriertes UV-C-Licht aus, um Bakterien und andere schädliche Mikroorganismen zu beseitigen.

Smarte Technologien für die Zukunft

Unter dem Motto „Forschung für die Zukunft“ präsentieren sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen vom 1.-5. April auf der „Hannover Messe 2019“. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena stellt am gemeinsamen Stand drei der insgesamt neun Exponate aus Thüringen vor. Darunter befinden sich umweltverträgliche Batterien, die aus organischen Verbindungen bestehen, und ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Kunststoffzusätzen. An beiden Technologien forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie. Im Rahmen des dritten innovativen Projektes kooperiert das Institut für Informatik mit der Fachhochschule Erfurt: eine lernfähige Systemplattform für Elektrofahrzeuge, die in der Medienlogistik angewendet werden soll.

Ingenieure geben Touchscreens eine dritte Dimension: Buttons klopfen und vibrieren an den Fingerspitzen

Durch Klopfen oder Vibrieren kann das Display den Finger des Smartphone-Nutzers durch das Menü führen. Oder zu Tasten und Buttons, die an beliebiger Stelle entstehen und wieder verschwinden. Professor Stefan Seelecke und sein Team von der Universität des Saarlandes haben eine Folie entwickelt, die Touchscreens eine dritte Dimension verleiht. Die federleichte, dünne Silikonfolie hält stufenlos verschiedene Stellungen und Höhen; sie kann klopfen, drücken, stoßen und vibrieren. Auch hat sie Sensoreigenschaften und wird so zum Sinnesorgan des jeweiligen Geräts.

Wie die Maschine die Bedeutung der Pixel erkennt

Ob auf einem Foto ein Chihuahua oder ein Muffin abgebildet ist, können wir Menschen auf den ersten Blick problemlos feststellen. Maschinen fällt es dagegen noch immer schwer, den Inhalt oder gar die Stimmung von Bildern zu begreifen. Abhilfe könnte ein Verfahren schaffen, das Björn Barz und Prof. Dr. Joachim Denzler vom Lehrstuhl für Digitale Bildverarbeitung der Universität Jena entwickelt haben.

Neue IIoT-Konferenz auf Hannover Messe bietet Orientierung für Technologieeinkäufer

Der IoT M2M Council (IMC), die größte auf das Internet der Dinge (IoT) fokussierte Handelsgruppe, und Hannover Messe, die Weltleitmesse der Industrie, wollen gemeinsam eine Konferenz auflegen, die praktischen Rat für die Beschaffung von IoTTechnologielösungen bietet. Die Maschine-zu-Maschine-(M2M-)Kommunikation wird für die moderne Fertigung immer wichtiger. Sie ermöglicht vorausschauende Instandhaltung der Fertigungsstraßen, effizientere Lieferketten und viele andere Vorteile. Hannover Messe erfüllt bei diesen wegweisenden Technologien eine Leitfunktion, aber IMCs IIoT Infrastructure Conference geht einen anderen Weg, nämlich die praktische Unterstützung der Industrie bei Beschaffungsfragen.

Flexible Bipolarplatten aus Polymeren ermöglichen kompakte Batterien

Sei es in der Energieversorgung, sei es im Elektroauto: Aktuelle Batteriesysteme basieren auf einer Vielzahl miteinander verschalteter Einzelzellen – was Nachteile in Effizienz und Fertigung mit sich bringt. Bipolare Batterieaufbauten hingegen stapeln Einzelzellen kompakt als Stack. Neuartige flexible und extrem dünne Bipolarplatten erlauben eine kostengünstige Fertigung von Batterien.

KI als Mittel der Erleuchtung

Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde. Doch zur genauen Bedeutung – für den Menschen der Zukunft, für die Industrie, den Verkehr und die Sicherheit – gibt es unzählige verschiedene Aussagen und Prognosen. Besonders vielfältig und auch teilweise konträr gestalten sich hierzu die Meinungen von Experten: Neben den Ansätzen von Steven Hawking war es im letzten Jahr speziell ein Interview mit dem Tech-Visionär Elon Musk, das dieser Diskussion einen eher negativen Anstrich gab. Prisma-Analytics-Visionär und Vordenker Hardy Schloer äußert sich dazu im folgenden Statement:

Mit künstlicher Intelligenz das Erdsystem verstehen

Unsere Erde wird zunehmend bedroht durch eine wachsende Bevölkerung, das sich ändernde Klima und sich häufende Extremereignisse. Eine heute im Fachjournal „Nature“ veröffentlichte Studie von Jenaer und Hamburger Forschenden zeigt nun, dass Künstliche Intelligenz (KI) maßgeblich dabei helfen kann, das Klima und das Erdsystem besser zu verstehen. Das Wissenschaftsteam zeigt, dass insbesondere digitale Verfahren tiefen Lernens (Deep Learning) ihr Potenzial zum Verständnis der Erde bislang nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft haben. So lassen sich vor allem komplexe dynamische Prozesse wie z. B. Hurrikane, die Ausbreitung von Feuer und die Veränderung der Vegetation mit Hilfe von KI besser beschreiben. Im Ergebnis sollten Klima- und Erdsystemmodelle optimiert werden, wobei insbesondere neuartige Modelle, die KI mit physikalischer Modellierung verbinden, eine wichtige Rolle spielen werden.

KIT: Technikfolgen: Künstliche Intelligenz in der Medizin

Die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts gibt noch immer Rätsel auf. Künstliche Intelligenz könnte helfen, diese zu lösen. Neue therapeutische Ansätze für schwerwiegende Krankheiten scheinen möglich, genauso wie nichtmedizinische „Verbesserungen“ des Erbguts. Technikfolgenabschätzer des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersuchen gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) welche Anwendungen realistisch sind und vor welche ethischen Fragen sie die Gesellschaft stellen.


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