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INEOS Styrolution erhält von der flämischen Agentur für Innovation und Unternehmertum Mittel zur Erforschung des Kunststoffrecyclings

Die Forschung befasst sich mit der Technologie des Auflösungsrecyclings

Projekt konzentriert sich auf die Entfernung von Additiven aus Polymermatrizen
Projekt erweitert INEOS Styrolution's Expertise in Recycling-Technologien für Styrolkunststoffe

INEOS Styrolution, der weltweit führende Hersteller von Styrolkunststoffen, gab heute bekannt, dass er einen Beitrag zum Forschungsprojekt "Remove2Reclaim - Recycling von Kunststoffen und Titandioxid durch fortschrittliche Lösungs- und Trenntechniken zur Entfernung von Kunststoffadditiven" leisten wird. Die Zusammenarbeit mit führenden europäischen Forschungsinstituten im Rahmen des Projekts wird es dem Unternehmen ermöglichen, Fachwissen im Zusammenhang mit dem Recycling durch Auflösung aufzubauen.

Styrolkunststoffe gehören zu den am besten recycelbaren Polymeren. INEOS Styrolution hat nachweislich in die Grundlagenforschung für fortschrittliche Recyclingtechnologien investiert. Dazu gehört der Abschluss der ersten Produktion von neuem Polystyrol im Labormaßstab aus depolymerisiertem Material[3] und das Vorantreiben der Kommerzialisierung des verbesserten Recyclings von Polystyrol[4]. Die Entwicklung von Fachwissen über das Recycling durch Auflösung trägt zu einem vertieften Verständnis der Eigenschaften des Materials bei.

Das Projekt "Remove2Reclaim" zielt darauf ab, innovative lösungsmittelbasierte Extraktionsrouten zu entwickeln, um Additive, wie z.B. Titandioxid, aus verschiedenen Polymermatrizen zu entfernen und sowohl Titandioxid als auch Polymer in neuen Produkten wiederzuverwenden. Zu den Zielpolymeren des Projekts gehören Polystyrol, HIPS (hochschlagfestes Polystyrol) und ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol). Für INEOS Styrolution ergänzt dieser Auflösungsweg die bestehenden mechanischen und Depolymerisations-Recycling-Projekte und vervollständigt das Verständnis des breiten Spektrums der für Styrolkunststoffe verfügbaren Recyclingtechnologien.

Michiel Verswyvel, Globale F&E bei INEOS Styrolution, kommentiert: "Wir setzen uns für eine Kreislaufwirtschaft für Styrolkunststoffe ein. Unser Hauptanliegen ist das werkstoffliche Recycling von Materialien wie ABS und Polystyrol sowie fortschrittliche Recyclingtechnologien, vor allem die Depolymerisation von Polystyrol. Das "Remove2Reclaim"-Projekt gibt uns die Möglichkeit, uns ein vollständiges Bild zu verschaffen, indem wir zusätzliche Recyclingtechnologien wie die Auflösung erforschen. Parallel dazu optimieren wir unsere Bemühungen im Bereich des werkstofflichen Recyclings[5] und konzentrieren uns auf die Kommerzialisierung von recyceltem Polystyrol durch Depolymerisation".

Das Projekt "Remove2Reclaim" wird von der Flämischen Agentur für Innovation und Unternehmertum (Vlaams Agentschap voor Innovatie en Ondernemen - VLAIO) finanziert und unter dem Dach des flämischen Speerspitzenclusters Catalisti organisiert. Zu den Forschungspartnern gehören die Universität Gent, die KU Leuven (Katholieke Universiteit Leuven) sowie VITO (Flämisches Institut für technologische Forschung in Mol) und Centexbel (Kortrijk-Gent). INEOS Styrolution wird einer von fünf Industriepartnern, die sich an diesem Projekt beteiligen.

www.ineos-styrolution.com

 

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