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Last updateMi, 28 Feb 2024 8pm
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Apenberg & Partner veröffentlicht unerwartete Erkenntnisse in ihrer 21. Print Business Herbstprognose

• Druckindustrie zeigt vorsichtigen Optimismus für die Zukunft
• Rollenoffsetdrucker blicken mit Sorge auf ihr Geschäftsmodell
• Verpackungsdrucker sehen ihre Preise unter Druck

Die Hamburger Unternehmensberater Apenberg & Partner haben ihre traditionelle Managementbefragung, über die Markt- und Geschäftsentwicklung der deutschen Druckindustrie, für das Jahr 2024, erneut mit hoher Beteiligung abgeschlossen. 221 Unternehmen (Vorjahr: 227) haben sich an der Studie beteiligt.
„Die aktuellen Studienergebnisse verdeutlichen, dass die Unternehmen die Zukunftsaussichten ihrer Branchensegmente, sehr unterschiedlich einschätzen“, betont Dr. Johannes Warther, Partner bei Apenberg & Partner und Projektleiter dieser Studie.
Druckindustrie
Die Druckindustrie erwartet für 2024 ein schwieriges Marktumfeld. Gegenüber dem Vorjahr, ist aber ein vorsichtiger Optimismus zu erkennen. Die meisten Drucker (66 Prozent) erwarten eine stabile bis bessere Ergebnisentwicklung als im Vorjahr (44 Prozent). Die Breitschaft zu investieren und mit neuen Wertschöpfungsketten gegen den Trend zu wachsen, ist nur für 15 Prozent der Teilnehmer eine Option. Bei den Digitaldruckern erwarten 29 Prozent im nächsten Jahr eine Ergebnisverbesserung
Rollenoffsetdruck (Headset)
Starken Gegenwind erwarten die Rollenoffsetdrucker. Knapp 70 Prozent prognostizieren für das Jahr 2024 eine rückläufige Marktentwicklung. Das die Abnehmerpreise im nächsten Jahr steigen werden, daran glaubt niemand. 32 Prozent prognostizieren stabile und 68 Prozent erwarten rückläufige Abnehmerpreise. 58 Prozent der befragten Rollendrucker planen deshalb ihren Personalstand zu reduzieren. Die Geschäftsmodelle der Rollenoffsetdrucker gehören auf den Prüfstand. Ein weiter so, wird nur für sehr wenige Unternehmen erlaubt sein.
Verpackungsdruck
Seit vielen Jahren sehen wir erstmalig bei den Verpackungsdruckern eine negative Einschätzung sowohl bei der Marktentwicklung, den Abnehmerpreisen und der Ergebnisentwicklung. Extrem zurückhaltend ist die Branche bei den Investitionen und einer Erweiterung ihrer Wertschöpfungskette. Lediglich 15 Prozent der Befragten werden im drupa Jahr 2024 mehr investieren als im Vorjahr. Einziger Lichtblick: 52 Prozent der befragten Unternehmen erwarten einen Rückgang bei den Lieferantenpreisen.
www.apenberg.de

 

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