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bvdm: Die Druckindustrie bildet wieder mehr aus

Mit 2,3 Prozent mehr Ausbildungsverträgen gab es 2021 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg. Die Zahl der Neuverträge stieg gegenüber dem Vorjahr von 3.271 auf 3.347, liegt aber weiterhin unter dem „Vor-Corona-Niveau“ von 4.213 im Jahr 2019. Die Anzahl der Gesamtausbildungsverträge ist gegenüber 2020 auf 9.223 gesunken, ein Minus von 10,7 Prozent. Hier wirkt sich ein Anstieg der Neuverträge erst mit Verzögerung aus.

Der drastische Rückgang bei den neuen Ausbildungsverträgen in den letzten zwei Jahren konnte erfreulicherweise gestoppt werden. Die Zahl der Auszubildenden Mediengestalter Digital und Print erhöhte sich um 4,5 Prozent, bei den Medientechnologen Siebdruck stieg die Zahl der Neuverträge um 17,5 Prozent und bei den Buchbindern sogar um 37 Prozent. Die Ausbildungsverträge bei den Packmitteltechnologen stiegen auf 2,4 Prozent. Allerdings gab es bei den Medientechnologen Druck und Druckverarbeitung auch 2021 einen weiteren Rückgang um 8,1 bzw. 4,6 Prozent.
Eine ausführliche Statistik „Berufsausbildung und Fortbildung Druck und Medien 2021/2022“ steht zum Download unter www.bvdm-online.de/druckindustrie/ausbildungszahlen/ zur Verfügung.
Laut einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit standen im März 2022 für 71 Bewerber 100 Ausbildungsplätze zur Verfügung. „Dies verdeutlicht, dass mehr in eine erfolgreiche Nachwuchskräftegewinnung investiert werden muss. Nur durch Ausbildung kann die langfristige Nachfrage an Fachkräften bedient werden“, warnt Dipl.-Ing. Frank Fischer, Referent Bildungspolitik beim Bundesverband Druck und Medien.
www.bvdm-online.de

 

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