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Last updateMo, 05 Dez 2022 5pm
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Umsatz der Digitaldruckbranche in Deutschland zieht nach schwierigem Jahr 2021 wieder an

Die Branche erwartet jedoch langanhaltende Auswirkungen der Corona-Pandemie

Der Druckmaschinenhersteller Roland DG EMEA hat heute seinen jährlich erscheinenden Bericht Zustand des Digitaldrucks in Europa vorgelegt. Die Untersuchung, in der die Geschäftsentwicklung und Geschäftserwartungen von mehr als 1.300 Druckereien in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gemessen wird, hat gezeigt, dass der Sektor nach einem schwierigen Jahr 2021 wieder wachsende Umsätze erzielt.
Laut der Studie haben rund zwei Drittel (62 Prozent) der deutschen Druckereien in den zwölf Monaten vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 stagnierende oder sinkende Umsätze verzeichnet, bedingt durch die Lockdowns und einen Rückgang bei den staatlichen Corona-Hilfen. Ein Viertel (27 Prozent) vermeldete für den Zeitraum Umsatzsteigerungen.
Trotz der wirtschaftlichen und geopolitischen Turbulenzen in Europa prognostizieren 44 Prozent der befragten italienischen Druckereien für 2022 ein bescheidenes oder deutliches Umsatzwachstum. Rund ein Viertel (23 Prozent) rechnet mit einem gleichbleibenden Geschäftsvolumen, ein Fünftel (21 Prozent) mit einem Rückgang.
Stephen Davis, EMEA Marketing Director bei Roland DG, bemerkt dazu: „Obwohl sich die Branche nach wie vor in einem schwierigen, komplexen Geschäftsumfeld befindet, hat die stetige Erholung von wichtigen Branchen wie Reisen, Tourismus und Gastgewerbe nach der Corona-Pandemie eindeutig positive Auswirkungen, die das Vertrauen in die Zukunft stärken.“
Auf die Frage nach ihrem zentralen Geschäftsziel für die kommenden drei Jahre nannten 44 Prozent der befragten deutschen Druckereien die Erkundung von Expansionschancen, darunter die Steigerung der Produktionskapazität (16 Prozent) und die Expansion in neue Märkte mit bestehenden Geräten (16 Prozent).
Eine weitere Gruppe von Druckereien setzt auf die Ausnutzung der Chancen, die sich durch Fortschritte beim Textildruck ergeben, wie DTF und DTG oder den UV-Druck (7 Prozent). Erfreulicherweise planten nur drei Prozent, ihr Geschäft 2022 aufzugeben oder zu schließen.
Laut der Untersuchung erwarten die deutschen Druckereien aber auch, dass die Nachwirkungen der Corona-Pandemie noch lange in der Branche zu spüren sein werden. Mehr als ein Drittel der befragten Betriebe (38 Prozent) meint, dass es bis zu drei Jahre dauern könnte, bis die Druckindustrie auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehrt, 13 Prozent glauben, dass es fünf Jahre dauern wird, und sieben Prozent, dass sie sich nie erholen wird.
Stephen Davis kommentiert: „Die Druckindustrie hat immer wieder ihre Fähigkeit bewiesen, durch Innovationen einen Weg aus einer Krise zu finden. Trotz der langen Schatten der Pandemie sind wir zuversichtlich, dass die Branche mit dieser furchtlosen Haltung ihre Vitalität auch in den kommenden Jahrzehnten beibehalten wird.“

www.rolanddg.eu

 

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