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Fakuma 2021: KURZ präsentiert innovative und nachhaltige Oberflächenlösungen für Kunststoffe

Mit der 27. Fakuma, die vom 12. bis zum 16. Oktober 2021 stattfindet, wird Friedrichshafen einmal mehr zum Branchentreff für die industrielle Kunststoffverarbeitung. Unter dem Motto „Making every product unique“ gibt LEONHARD KURZ auf der Fachmesse Einblicke in innovative Kunststoff-Oberflächenlösungen.

Dabei präsentiert sich das Unternehmen als „Partner for future supplier challenges“ mit wegweisenden Konzepten insbesondere aus den Bereichen Automotive Interior/Exterior, Consumer Electronics und Home Appliances. Zudem stellt der Dünnschichtexperte an seinem 120 Quadratmeter großen Stand Nummer A4-4122 in Halle A4 seine umfassende Nachhaltigkeitskompetenz in den Fokus. „Die Fakuma ist die weltweit führende Fachmesse für alle Branchen, die Berührungspunkte mit der Kunststoffverarbeitung haben. Wir freuen uns sehr, dass wir die zahlreichen Highlights, die wir in der messefreien Zeit vorbereitet haben, hier präsentieren können“, betont Rainer Süßmann, Head of Business Area Plastic Decoration bei LEONHARD KURZ. „Wir werden die wichtige Plattform dazu nutzen, um unser umfassendes Know-how rund um nachhaltige und zukunftsweisende Oberflächenlösungen für die Messebesucher erlebbar zu machen. An unserem Stand und an den Ständen unserer Partner sind vielfältige, teils preisgekrönte Exponate ausgestellt und Live-Vorführungen geplant. Ergänzend dazu gibt es tiefgreifende Informationen zur Nachhaltigkeitskompetenz von KURZ, die die gesamte Bandbreite unseres Könnens deutlich machen.“
Automotive: Lösungen und Bauteile für die Mobilität der Zukunft
Das Fahrzeuginterieur von morgen kommt zunehmend ohne mechanische Schalter oder Tasten aus. Immer häufiger sind die technisch hochkomplexen Bedienelemente hinter nahtlos geschlossenen Oberflächen verborgen und werden nur bei Bedarf durch Berührung aktiviert. LEONHARD KURZ gilt als Experte für automobiles Interior-Design und zeigt auf der Fakuma 2021 zukunftsweisende Komplettlösungen aus dem HMI-Bereich (Human Machine Interface). Dank effizientem IMD-Verfahren (In-Mold-Decoration) in Verbindung mit Functional In-Mold-Labeling gelingen Dekoration und Sensorintegration in nur einem Prozessschritt – und damit kostengünstiger als bisherige Verfahren bei gleichzeitiger großer Designfreiheit.
Um den Messebesuchern einen Eindruck von der Innovationskraft von LEONHARD KURZ und den Tochterunternehmen zu verschaffen, werden verschiedene Demonstratoren gezeigt. So präsentiert KURZ auf der Fakuma unter anderem eine HMI-Konzeptblende, die erst im vergangenen Jahr mit dem Red Dot Award für ausgezeichnetes Produktdesign gewürdigt wurde. Des Weiteren wird am Messestand eine zukunftsweisende Concept Overhead Console zu sehen sein, die die KURZ-Gruppe in Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen Osram, Syntec und Wittmann Battenfeld entwickelt hat. Das Dachhimmel-Modul veranschaulicht neben einer patentierten serienfähigen In- Mold-Electronics-Lösung auch die Kompetenzen in Shy-Tech-Design und Ambientebeleuchtung mit integrierter Logoprojektion. Live-Vorführungen mit einer Baier Hybrid-Maschine, die die nachträgliche Individualisierung von IMD- dekorierten Bauteilen mittels Digitaldruck ermöglicht, werden zu erleben sein. Der Live-Prozess zeigt dabei die nachträgliche Veredelung eines 3D-geformten, organischen Bauteils – auf der Messe in Form einer automobilen Türzierleiste. Dabei ermöglicht IMD UNIFY zudem die Kombination von Backlighting und Shy- Tech-Effekten wie auch den Einsatz von Touchsensoren in unterschiedlichen Integrationsvarianten, beispielsweise durch Functional Foil Bonding oder Functional In-Mold-Labeling. Großer Vorteil des neuen Verfahrens sind insbesondere die Beständigkeit und die hervorragende Haftung der verwendeten Digitaldruckfarben auf der erhaltenen Spritzgussteiloberfläche.
Indium als innovative Metallisierungsoption
Die Vorstellung neuer Designs und Echt-Metallisierungen ist ein weiteres Highlight beim Messeauftritt von LEONHARD KURZ. So bietet das Unternehmen seit Kurzem neben Chrom, Aluminium und Zinn auch Indium als vielversprechende Option: Die innovative Metallisierungsvariante entspricht vom Farbton her dem von Hartchrom, ist jedoch gleichzeitig deutlich umweltschonender und gesundheitlich weniger bedenklich als das Galvanisierungsverfahren. Weiterer Vorteil ist die Radar- und 5G-Durchlässigkeit von Indium, die diese Metallisierungsoption für viele Branchen interessant macht: Für Automobilhersteller ist dieses Produktmerkmal im Hinblick auf autonomes Fahren beispielsweise beim Exterior-Einsatz auf modernen Frontpanels relevant. Gleiches gilt für Hersteller von Unterhaltungselektronik, die den Trend zu smarten Consumer-Produkten mit Antennentechnik wie Handys, Tablets oder beispielsweise Lautsprechern bedienen wollen. Im Bereich der Haushaltsgeräte hat die Metallisierungsoption auf Indiumbasis ebenfalls großes Potenzial: etwa beim innovativen Blendendesign und bei hochfunktionalen Bedienfeldern, wie sie bei Produkten aus dem Smart-Home-Segment Anwendung finden.
Automotive Exterior: KURZ setzt neue Maßstäbe für das Fahrzeug von morgen
Welche zukünftigen Trends sind für das Automotive-Exterior-Design zu erwarten? Auch dieser Frage widmet sich KURZ am Messestand auf der Fakuma. Besonders ins Auge sticht dabei sicherlich die innovative Konzept- Frontblende im futuristischen Design, mit der das Unternehmen einen Meilenstein in der Entwicklung des Fahrzeugs von morgen gesetzt und dafür den ABC Award 2020 erhalten hat. Der wegweisende „Iconic Space Grille“ wurde im besonders effizienten IMD-DECOPUR-Verfahren hergestellt und wird allen Anforderungen der Mobilität von morgen gerecht: Geschaffen wurde eine geschlossene, robuste und selbstheilende Polyurethan-Oberfläche für die Fahrzeugfront, die einerseits mittels Logointegration die Marke transportiert und andererseits dank moderner und individualisierbarer Hinterleuchtungseffekte durch LED-Technologie eine visuelle Kommunikation des Fahrzeugs mit der Umwelt möglich macht. Hinsichtlich des Designs zeigt der „Iconic Space Grille“ die gesamte Brandbreite gestalterischer Möglichkeiten für das Auto von morgen: Von dreidimensionalen Tiefeneffekten bis hin zur Metallisierung oder dem Einfärben der Polyurethanschicht sind der Designfreiheit keinerlei Grenzen gesetzt. Ein weiteres Highlight für das Automotive-Exterior-Design der Zukunft zeigt LEONHARD KURZ gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Sumitomo Demag: So wird am Stand des Maschinenherstellers in einer Live-Produktion zu sehen sein, wie im hocheffizientem „IMD second surface“-Prozess mit berührungsloser nachträglicher Reinigung des Bauteils ein Design-Badge in Form eines Logo-Emblems für die Fahrzeugfront entsteht.
Home Appliances: Serienproduktion mit hocheffizienter Individualisierung
Vom bereits genannten Individualisierungskonzept IMD UNIFY können sich auch die am Segment Home Appliances interessierten Besucher überzeugen. In Live- Vorführungen wird unter anderem eine IMD-dekorierte Waschmaschinenblende nachträglich mit Digitaldruck individualisiert. Die besonderen Vorteile des Verfahrens sind die größtmögliche Flexibilität und die Kosteneffizienz im Herstellungsprozess. Die Produktion von Sondermodellen oder regionalen Varianten wird auf diese Weise ohne zusätzlichen Produktionsaufwand und ohne weitere Transportwege möglich. So sind für ein Basisdekor je nach Bedarf und Markterfordernis verschiedenste Individualisierungen umsetzbar.
Consumer Electronics: Zukunftsweisendes Produktdesign
Möglichkeiten für eine antibakterielle Oberflächenausstattung gewinnen – insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie – zunehmend an Bedeutung. Vor allem der Bereich der Unterhaltungselektronik umfasst viele Produkte, die häufigen Berührungen ausgesetzt sind – beispielsweise Notebooks, Smartphones oder auch Lichtschalter. Gleiches gilt für den Fahrzeuginnenraum. Hier sind innovative Konzepte gefragt, um Bakterien auf Oberflächen zu eliminieren. Die Antwort von LEONHARD KURZ ist das im vergangenen Jahr erstmals vorgestellte Verfahren IMD BIOFENSE®. Dazu wurde die bewährte In-Mold Decoration (IMD) um eine weitere Innovation ergänzt, die eine unsichtbare antibakterielle Wirkung mit Langzeiteffekt auf Kunststoffoberflächen gewährleistet. Messebesucher der Fakuma können sich am Stand des Dünnschichttechnologieexperten von den Vorteilen der Neuentwicklung überzeugen.
LEONHARD KURZ setzt auf Lifecycle Thinking
Der Klimawandel gilt als große Herausforderung unserer Zeit. Neben einer umweltschonenden und möglichst CO2-neutralen Produktion ist auch die Energieeffizienz zur unternehmerischen Kernaufgabe geworden. Diesen Anforderungen begegnet KURZ mit einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept, das die Einsparung von Ressourcen und die Verbesserung der Ökobilanz zu wichtigen Aspekten der Unternehmensführung macht. „Mit unserem Ansatz des Lifecycle Thinking engagieren wir uns für einen ganzheitlichen Recycling- Kreislauf“, unterstreicht Johannes Romming, Manager Innovation and Sustainability von LEONHARD KURZ. „Zum einen stellen wir dabei die Recyclingfähigkeit dekorierter Bauteile sicher, zum anderen haben wir mit RECOPOUND® eine Lösung geschaffen, um aus Produktionsresten hochwertiges Recycling-Granulat herzustellen. RECOPOUND® steht Neumaterial hinsichtlich der vielfältigen Dekorationsmöglichkeiten in nichts nach, lässt sich auf herkömmlichen Produktionsmaschinen verarbeiten und ist durch optimierte mechanische Eigenschaften besonders langlebig und robust. Der größte Vorteil ist jedoch die Schonung der Umwelt: Durch die Verwendung des Rezyklats lassen sich bis zu 40 Prozent CO2 im Vergleich zu Neumaterial einsparen. Wie vielfältig einsetzbar und optisch ansprechend die Produkte aus RECOPOUND® sind, wird auf der Fakuma deutlich. Am Stand des KURZ-Partners Deckerform werden aus dem Rezyklat Gießkannen und Blumentöpfe als Give Away für die Messebesucher hergestellt.
www.kurz.de

 

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