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arburgXvision 7: „Der perfekte Service – schnelle Hilfe wenn’s drauf ankommt“

• Siebte Live-Sendung: Zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Service im Fokus

• Digitalisierung: Service-Dienstleistungen 24/7 sparen Zeit und Kosten
• Maschinenfähigkeit: Vorausschauende Wartung für gleichbleibend hohe Teilequalität

Die siebte Ausgabe von „arburgXvision“ am 29. Juli 2021 lautete: „Der perfekte Service – schnelle Hilfe wenn’s drauf ankommt“. Souverän und auf den Punkt gebracht präsentierten die Arburg-Experten in der interaktiven Internet-TV-Sendung alles Wissenswerte rund um das Thema Service, darunter z. B. neueste Service-Features und praktische Tipps, die im Alltag enorm Zeit und Kosten sparen. Die Zuschauer beteiligten sich aktiv an Umfragen oder stellten per Chat Fragen ins Studio. Dort waren Lars Langner, Bereichsleiter Service, und Uwe Klumpp, Abteilungsleiter Produktschulung mit ihrem breiten Fachwissen präsent. Benjamin Gnegel und Tobias Feigenbutz aus dem Trainerteam Produktschulung gaben direkt aus dem Arburg Schulungscenter wertvolle Praxistipps zu Wartung und Erhalt der Maschinenfähigkeit.

Im Fokus der Sendung standen digitale Serviceleistungen, einwandfreie Wartung und Instandhaltung, zuverlässige Maschinentechnik und gut geschultes Personal. Allesamt Voraussetzungen, um Stillstände zu vermeiden und Kunststoffteile zuverlässig und effizient in hoher Qualität produzieren zu können.

Interaktive Umfragen
Um unproduktive Zeiten schnell zu beenden, kommt es auf kompetente Hilfe und schnelle Ersatzteil-Lieferungen an. Dies belegte auch die interaktive Umfrage: Kundenservice und Ersatzteile wurden als am wichtigsten bewertet. Dabei kam es für 59 Prozent der deutschen und 66 Prozent der internationalen Teilnehmer vor allem auf Zuverlässigkeit an; Schnelligkeit machte für 40 bzw. 33 Prozent den perfekten Service aus. Ein digitales Service-Angebot war vor allem den deutschen Zuschauern wichtig (37 Prozent) oder sogar sehr wichtig (56 Prozent). Die Maschinenfähigkeit war für alle Befragten Garant für reibungslose Kunststoffteilefertigung.

Perfekter Service ist Einstellungssache
„Perfekter Service ist Einstellungssache!“, lautete die zentrale Aussage von Lars Langner. Arburg sei mit mehr als 480 Service-Mitarbeitenden weltweit für seine Kunden rund um den Globus ein zuverlässiger Partner in allen Belangen rund um den Service. Für Arburg gelte: lokal produzieren, global agieren. Service „Made by Arburg“ basiert auf einem zentralen Entwicklungs- und Produktionsstandort: „Dank unseres Know-hows und einem Eigenfertigungsanteil von über 60 Prozent können wir fast jedes Ersatzteil selbst in Loßburg herstellen – und zwar nicht nur typische Verschleißteile, sondern beispielsweise auch unsere Leiterplatten. Das ermöglicht hohe Flexibilität und ist einmalig im Maschinenbau.“ Die First-pick-rate, also Bestellungen, die noch am gleichen Tag rausgehen, betrage über 90 Prozent. Die Ersatzteilversorgung sei daher gesichert. Hochwertige Technik spielt für Lars Langner auch in den Service ein. Als Beispiel nannte er den Planetenrollengewindetrieb, ein zentrales Merkmal für die Leistungsfähigkeit der Allrounder, auf das Arburg fünf Jahre Gewährleistung gibt.
Aber nicht nur bei den Produkten, sondern auch bei den Dienstleistungen komme es auf Qualität an. Lars Langner erläuterte, dass Arburg den Einsatz seiner Servicetechniker weltweit einheitlich digitalisiert habe, um noch schneller und flexibler agieren zu können. Einen Schritt weiter gehe der Arburg Remote Service (ARS), bei dem sich der Hotline-Mitarbeitende in Abstimmung mit dem Kunden direkt auf die Maschine schaltet, was eine Zeitersparnis von bis zu zwei Tagen bringen könne.
„Auch unser Kundenportal ‚arburgXworld“ bietet zahlreiche nützliche Apps“, sagte Lars Langner und stellte einige kostenlose, aber wertvolle digitale Services vor. So ließen sich im „ServiceCenter“ rund um die Uhr Tickets erstellen, was bis zu 20 Stunden Arbeitszeit im Jahr spare. Den digitalen Zugriff auf die Erfahrungen der Arburg-Servicetechniker 24/7 ermögliche der „SelfService“, was rund 40 Stunden zusätzliche Produktionszeit ausmachen könne. Auch im „Shop“ ließen sich jederzeit komfortabel und schnell Ersatzteile suchen, online bestellen und dokumentieren.

Maschinenfähigkeit im Fokus
„Perfekter Service beginnt beim Menschen. Dafür schlägt mein Herz“, brachte es Uwe Klumpp auf den Punkt. „Denn eine Maschine ist letztendlich nur so gut wie ihr Bediener und die Menschen, die sie fit halten.“ Der Schulungsexperte ging zunächst auf Nutzungsgrad und Maschinenfähigkeit ein. Während der erste Begriff aussagt, wie viel Prozent der verfügbaren Produktionszeit eine Maschine tatsächlich produziert, gibt der zweite Aufschluss über die Stabilität und Reproduzierbarkeit der Fertigung und damit auch die Teilequalität. „Es braucht aber unbedingt auch Service-Dienstleistungen und geplante Stillstände, um den Zustand einer Maschine so zu erhalten, dass alles reibungslos funktioniert.“
Uwe Klumpp gab wertvolle Tipps, wie sich ungeplante Stillstände vermeiden lassen. Dazu zähle, die Materialverfügbarkeit zu prüfen sowie die Abläufe für Rüsten und Wartung optimal vorzubereiten. „Ziel der präventiven Wartung ist, den Sollzustand und die Effizienz der Maschine zu erhalten und hohe Planungssicherheit zu schaffen“, erklärte der Experte und empfahl unbedingt regelmäßige Wartungen und Inspektionen: „Durch Überprüfung der Kalibrierungswerte können Abweichungen rechtzeitig erkannt und bei Bedarf Verschleißteile gewechselt werden.“ Demgegenüber dauere eine zustandsorientierte Wartung nach Schadenseintritt z. B. durch festsitzende Teile erheblich länger und sei meist viel teurer. Am Beispiel von Hydraulikventilen und Vakuum-Erzeugern erläuterte Uwe Klumpp, wie eine Zustandsüberwachung („Condition Monitoring“) funktioniert und nannte ein weiteres plakatives Beispiel: „Die Kniehebel unserer elektrischen und hybriden Allrounder werden lastabhängig geschmiert. Das kann den Ölbedarf um bis zu 50 Prozent reduzieren.“

Live vorgestellt: Maschinenwartung und Kalibrierung
Von der Theorie zur Praxis: Bei zwei Live-Schalten ins Loßburger Schulungscenter wurden die Maschinenwartung und -inspektion als Teil der Service-Strategie vorgestellt. Zunächst erklärte Tobias Feigenbutz an einem elektrischen Allrounder 370 A, wie sich Wartungsaufgaben mit Hilfe des Wartungsplans einfach ausführen lassen. Zudem ging er auf das Ölmanagement samt Filterung und Partikelmessung ein und stellte die Vorteile der Fernwartung mittels Arburg Remote Service vor.
Benjamin Gnegel erklärte in der zweiten Live-Schalte lebhaft und mit zahlreichen Beispielen aus dem Alltag, wie wichtig Inspektion und Qualitätsüberwachung als Teil der Service-Strategie ist. Er ging darauf ein, warum sich die Performance einer Maschine mit der Zeit verändert, wie man das erkennt und wie ein korrekter Maschinenabgleich Abhilfe schafft. Konkret zeigte er dies live am Beispiel eines Drucksensor-Abgleichs und Regelung eines Pumpenreglers in „Handarbeit“. Er betonte, dass regelmäßiger Abgleich und Inspektionen stabile Prozesse und reproduzierbare Teile zur Folge haben und den Kunden so enorm Zeit spart.

Servicegedanke – ganzheitlich und zukunftsorientiert
„Nutzungsgrad und Maschinenfähigkeit ist für uns ein ganzheitliches Thema, bei dem Maschinentechnik, Wartung, Inspektion, Kalibrierung und Schulung eine wichtige Rolle spielen“, betonte Uwe Klumpp in der abschließenden Diskussionsrunde mit Moderator Guido Marschall. Dem stimmte Lars Langner zu und erklärte: „Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt. Deshalb ist die Ausbildung von Arburg-Servicemitarbeitern eine der längsten und besten in der Branche.“ Große Vorteile sah er in der Digitalisierung: „Der Hotline-Mitarbeiter kann auf alle Maschinendaten und sogar auf den digitalen Zwilling der kundenindividuellen Steuerung zugreifen. Große Potenziale bieten in naher und weiterer Zukunft umfassende ‚Predictive Maintenance, also präventive Wartung, Augmented Service mittels Virtual Reality sowie der 3D-Druck von Ersatzteilen.“

Sommerpause – nächste Sendung am 30. September 2021
Nach der Sommerpause geht es weiter: Am 30. September 2021 dreht sich alles um die Gestica-Steuerung und wie sich damit auch komplexe Maschinen und Prozesse leicht in den Griff bekommen lassen. Jürgen Peters, Abteilungsleiter Entwicklung Software, und Miriam Lauble, Technical Sales Manager, geben in der achten „arburgXvision“-Sendung einen spannenden Überblick über innovative Features der in Loßburg entwickelten und „Made by Arburg“ gefertigten Steuerung. Bei zwei Live-Schalten ins Kundencenter in Loßburg erfahren die Zuschauer, welche Unterstützung und Vorteile die Gestica-Bedienoberfläche im Spritzgießalltag bietet.
Wer dabei sein und immer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich auf der Website www.arburgXvision.com schnell und unkompliziert einmalig registrieren. Damit verbunden ist ein Zugang zu allen Events und zur Mediathek, in der auch alle bisherigen Sendungen bereits kurz nach ihrer Ausstrahlung „on demand“ jederzeit abrufbar sind.
www.arburg.com

 

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