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arburgGREENworld: Waldspaziergang in der Heimat des Spritzgießens

• Geschäftsführer Gerhard Böhm im Gespräch: Arburg gestaltet Wandel zu mehr Nachhaltigkeit aktiv mit

• Plas.tv exklusiv: Spannende Einblicke zum Thema Circular Economy und Ressourcenschonung
• Potenzial der Kunststoffe: Dreharbeiten in Region des zentralen Arburg-Standorts Loßburg

Schöne Bilder, kluge Sätze, spannende Einblicke: Wie sich Kunststoff und Umwelt in Einklang bringen lassen, war das zentrale Thema von Gerhard Böhm, Arburg-Geschäftsführer Vertrieb, im Gespräch mit Plas.TV-Moderator Guido Marschall. Bei einer sommerlichen Wanderung durch den Nordschwarzwald diskutierten die beiden Kunststoff-Experten aktuelle Projekte zur Circular Economy und welche Potenziale ein ressourcenschonender Umgang mit dem Wertstoff Kunststoff für die Zukunft bietet. Die beiden beleuchteten darüber hinaus die Philosophie und Werte von Arburg und welche Ziele mit dem Programm arburgGREENworld verfolgt werden.

Die Dreharbeiten fanden in der Region des zentralen Arburg-Standorts Loßburg statt. Dazu zählten die Höhenlagen des Nordschwarzwalds und des zugehörigen Nationalparks. Das deutschsprachige Video ist in der Mediathek auf der Arburg-Website verfügbar (www.arburg.com/de/mediathek/videos/aktuellste-videos/) und im YouTube-Kanal „ARBURGofficial“.

Kunststoff gehört in den Wertstoffkreislauf
„Eine Welt ohne Kunststoff ist heute kaum vorstellbar“, glaubt Guido Marschall. Dieser Werkstoff spiele nicht nur in der Medizin- und Verpackungstechnik eine wichtige Rolle, sondern auch für ein modernes Leben – und er trage dazu bei, dass die Erde mit den Menschenmassen zurechtkommen kann. Die Einstiegsfrage des Moderators lautete, warum das Image der Branche dennoch schlechter geworden sei. „Das Material ist so hochwertig und langlebig, dass es nicht einfach von selbst verschwindet, wenn es weggeworfen wird“, antwortete Gerhard Böhm und nannte auch einen Lösungsansatz: „Bei Metallen, Papier und Glas funktioniert die Wiederverwertung schon lange. Wir müssen den Kunststoff ebenfalls als einen Wertstoff behandeln und dafür eine funktionierende Kreislaufwirtschaft etablieren.“

Rezyklate erschließen neue Geschäftsmodelle
Das Problem sei nicht der Kunststoff selbst, sondern die falsche oder fehlende Entsorgung. „Wenn sich aus werthaltigen Rezyklaten wertschaffende Produkte herstellen lassen, dann sammelt man den Kunststoff, anstatt ihn als Müll wegzuwerfen. Daraus können viele Länder neue Geschäftsmodelle erschließen und damit Geld verdienen“, ist Gerhard Böhm überzeugt. „Aus Kunststoff einen Wert zu generieren, fängt aber hier bei uns an. Die Kunststoffindustrie ist dabei, das von Grund auf anzupacken. Gemeinsam mit Unternehmen der Abfallwirtschaft haben auch wir bereits Ansätze und technische Lösungen erarbeitet.“

Mit arburgGREENworld zum Systemanbieter
Gerhard Böhm zur Frage, wie Arburg mit dem Programm arburgGREENworld den Spagat zwischen Umwelt und Kunststoff schaffe: „Wir können nicht nur darauf schauen, was wir herstellen und wie wir es vertreiben. Mit der arburgGREENworld wollen wir vielmehr den Weg hin zum Systemanbieter beschreiten, der sich in der Kreislaufwirtschaft wiederfindet und für Nachhaltigkeit sorgt. Dabei kommt Arburg die Ein-Standort-Strategie sehr zugute.“ In Loßburg werde sehr viel grüne Energie erzeugt und die Maschinen emissionsarm und mit einem vergleichsweise kleinen CO2-Footprint produziert. Das Unternehmen beteilige sich aktiv an verschiedenen Projekten. Dazu zähle z. B. die Markierung von Kunststoffen für eine Rückführung in den Kreislauf.

Der Umwelt verpflichtet
„Wir sind stolz, an Veränderungen aktiv mitwirken zu können“, betont Gerhard Böhm. Das ziehe sich durch das ganze Unternehmen und habe ebenfalls mit dem Standort zu tun. „Unsere Mitarbeiter sind von Natur umgeben und leben und arbeiten auf dem Land. Da fühlt man sich der Umwelt verpflichtet.“ Kunststoff ist für den Arburg-Geschäftsführer ein elementarer Bestandteil der Zukunft: „Vielleicht werden wir in 20 Jahren Kunststoffe haben, die aus organischen Bestandteilen hergestellt werden oder zu neuem Material aufgearbeitet werden können – dann müssten wir nicht mit den Abfällen arbeiten. Ganz sicher aber werden wir schon deutlich früher eine funktionierende Kreislaufwirtschaft haben.“

www.arburg.com

 

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