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Arburg auf der rapid + tct 2022: Hochtemperaturverarbeitung und Prozessüberwachung

- Schwerpunkt: Verarbeitung von PEEK

- Vorreiterrolle: Breites Materialspektrum und Prozessüberwachung
- Neue Marktsegmente: Hohe Erwartungen an einen großen 3D-Druckmarkt in der Zukunft

Die rapid + tct 2022, Nordamerikas größte Veranstaltung zur additiven Fertigung, findet vom 17. bis 19. Mai in Detroit, USA, als Hybridveranstaltung statt. Arburg wird dabei sein: Auf dem Messestand (Nr. 2108) werden zwei Modelle des Freeformer 300-3X zu sehen sein: ein Standardsystem und eine Maschine zur Verarbeitung von Hochtemperaturmaterialien. Ein weiteres Highlight ist die Präsentation der App "ProcessLog", mit der sich Aufträge detailliert verfolgen und dokumentieren lassen.

"Wir erwarten ein großes Interesse, da viele Unternehmen in Nordamerika additive Ideen entwickeln und dies schnell und hochinnovativ tun", sagt Friedrich Kanz, Geschäftsführer der Arburg Inc. "Das macht den Markt extrem dynamisch - perfekt für unser APF-Verfahren und die Freeformer."
Als einer der entscheidenden Vorteile des Arburg Plastic Freeforming hat sich die freie Materialwahl von Kunststoffen herauskristallisiert, wie sie auch im Spritzguss verwendet werden. Zudem lassen sich durch das offene System die Eigenschaften der additiv gefertigten Teile gezielt anpassen.

Freeformer: Ideal für High-End-Anforderungen
Mit der Präsenz auf der rapid + tct 2022 will Arburg seine Position vor allem in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobil, Medizin und Konsumgüter weiter ausbauen. Im Fokus stehen in Detroit Hochtemperaturanwendungen, etwa mit den Werkstoffen ULTEM oder PEEK, die Verarbeitung flexibler Materialien, Polypropylen-Teile, Hart-Weich-Kombinationen sowie die Prozessüberwachung mit der App ProcessLog". Gemeinsam mit dem Partner OTEC zeigt Arburg, wie die additiv gefertigten Teile durch Nachbearbeitungen wie Gleitschleifen und Trowalisieren vergleichbare Oberflächenqualitäten wie Spritzgussteile erreichen.

Sichere Verarbeitung von Hochtemperaturwerkstoffen
Der Freeformer 300-3X kann Hochtemperaturwerkstoffe wie ULTEM 9085, ein dauerhaft flammwidriges und raucharmes Material für die Luft- und Raumfahrt, sowie biokompatible, resorbierbare, sterilisierbare und FDA-zugelassene Originalwerkstoffe verarbeiten. Auf der rapid + tct 2022 wird der Hochtemperatur-Freeformer, dessen Baukammer auf 200 Grad Celsius aufgeheizt werden kann, ein medizinisch zugelassenes PEEK-Granulat verarbeiten.
Ein optimiertes Temperaturmanagement sorgt für die nötige Kühlung, insbesondere für die Achsantriebe, die den Bauteilträger entlang der x-, y- und z-Achse sehr präzise positionieren. Bei der Verarbeitung dieses Materials in x- und y-Richtung kann der Freeformer derzeit Festigkeiten von bis zu 95 Prozent erreichen.
Mit geringen Modifikationen ist das System auch für den Einsatz in Reinräumen geeignet. So lassen sich problemlos reinraumtaugliche, implantierbare, biokompatible, elastische, leichte, stabile oder leitfähige Gegenstände herstellen.

ProcessLog: Auftragsverfolgung und Dokumentation
Auch für den praktischen Einsatz von Produkten in sicherheitsrelevanten Bereichen ist das APF-Verfahren von besonderem Interesse, da die Prozessqualität zuverlässig dokumentiert werden kann und jedes Teil eindeutig rückverfolgbar ist. Alle Freeformer können standardmäßig über ein IIoT-Gateway vernetzt werden - zum Beispiel mit dem Kundenportal "arburgXworld".
Mit der eigens entwickelten App "ProcessLog" lassen sich vielfältige Prozess- und Auftragsdaten von APF-Teilen grafisch übersichtlich darstellen, dokumentieren und teilespezifisch nachvollziehen. Die aufgezeichneten Prozessdaten können so über die gesamte Bauzeit mit detaillierten Informationen zu Materialdruck, Schneckenposition, Tröpfchenfrequenz und Austragsrate eingesehen werden.

Rundum-Sorglos-Paket: Hightech-Maschinen und Know-how
Der Freeformer wird in der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie sowie in der Forschung und Entwicklung eingesetzt. "Auch dort, wo biokompatible, sterilisierbare oder implantierbare Materialien zum Einsatz kommen, zum Beispiel im Reinraum, sind wir hervorragend aufgestellt", fasst Friedrich Kanz die Perspektiven des APF-Verfahrens in den USA und Kanada zusammen. Die einfache Bedienung der Maschinen, die hohe Qualität und Funktionalität der Teile und nicht zuletzt ein solider Wissensvorsprung in der industriellen additiven Fertigung sind weitere Faktoren. Darüber hinaus profitiert der nordamerikanische Markt vom Service vor Ort und aus der Ferne, von Angeboten zur Prozessüberwachung sowie von der Unterstützung bei Kundenaufträgen und bei der Verarbeitung kundenspezifischer Materialien. Genau dieses Know-how über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg hilft Arburg-Kunden, auch in der additiven Fertigung von Anfang an auf hohem Niveau zu produzieren.
www.arburg.com

 

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