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Arburg bietet für jeden eine passende Lösung

• Maschinenvielfalt: vom Einsteiger-Drucker über LSR-Maschine bis zum Hochtemperatur-Freeformer

• Materialvielfalt: Verarbeitung von faserverstärkten Kunststoffen, zertifiziertem Ultem, TPE und LSR
• Anwendungsvielfalt: von Greifern über Schuheinlagen und Soft-Herzen bis zu Aerospace-Luftverteilern

Mit sechs Maschinen-Exponaten, umfassender Beratung auch zu digitalen Produkten und Lösungen sowie zahlreichen Bauteilbeispielen demonstrierte ARBURGadditive auf der Formnext 2023 seine umfassende Kompetenz in der additiven Fertigung. Ein Highlight war der neue Hochtemperatur-Freeformer 750-3X von ARBURGadditive, der Luftverteiler aus Ultem-Originalgranulat produzierte. Einzigartig und so nur im Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) additiv herstellbar sind softe TPE-Herzen mit Schwammstruktur, die sich als begehrtes Give-Away erwiesen. Erstmals zu sehen waren AKF-Bauteile aus PA mit 25 Prozent Glasfasern, die bei den Fachbesuchern ebenfalls auf große Resonanz stießen.

„Wir haben uns auf der Weltleitmesse Formnext 2023 als ein weltweit agierender Lösungsanbieter präsentiert, der mit seinen offenen Systemen für vielfältigste Anforderungen in der additiven Fertigung eine passende Antwort parat hat“, fasst Dr. Victor Roman, Geschäftsführer ARBURGadditive, den aus seiner Sicht überaus erfolgreichen Messeauftritt zusammen. „Unsere Freeformer und 3D-Drucker verarbeiten prozesssicher eine breite Palette an Kunststoffgranulaten, Filamenten und Flüssigsilikonen zu funktionsfähigen und hochwertigen Bauteilen, wie sie zum Beispiel in der Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden. Hinzu kommen digitale Produkte und Services wie das Kundenportal arburgXworld, die App ProcessLog für Prozessdokumentation und smarte Software-Lösungen. Ich bin sicher, dass wir mit unseren Technologien und Know-how in Zukunft noch enorme Potenziale erschließen werden und hervorragende Perspektiven haben.“

Maschinenhersteller mit 100-jähriger Erfolgsgeschichte
„Wenige andere Unternehmen in der AM-Welt können auf eine 100-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken und haben in dieser Zeit so viel Erfahrung in Maschinenbau und Software-Entwicklung speziell für die Kunststoffverarbeitung gesammelt wie Arburg“, ergänzt Dr. Christoph Schumacher, Bereichsleiter Global Marketing im Arburg-Mutterunternehmen. „Auf dem Messestand war buchstäblich greifbar, wie viele Vorteile es bringt, mit den Freeformern und den 3D-Druckern der Baureihen TiQ und LiQ praktisch für jede Anforderung – von plüschweich bis hammerhart – eine passende Lösung bieten zu können und dabei auf ein enormes Know-how und eine weltweite Infrastruktur zurückgreifen zu können.“

Zahlreiche Neuheiten und Weiterentwicklungen
Seit Herbst 2023 erhältlich ist ein Freeformer 750-3X in Hochtemperatur-Ausführung, dessen Bauraum sich auf 200 Grad Celsius temperieren lässt; die Plastifizierung des Kunststoffgranulats erfolgt bei bis zu 450 Grad Celsius. Als typische Anwendung wurde die Fertigung von geometrisch anspruchsvollen Lüftungskanälen für die Luft- und Raumfahrt aus originalem Ultem 9085 demonstriert. Eine weitere Neuentwicklung, an der das AKF-Team aktuell arbeitet, ist die Verarbeitung glasfaserverstärkter Thermoplaste. Erste Ergebnisse wurden am Beispiel technischer Teile aus PA mit 25 Prozent Glasfaseranteil vorgestellt.
Ebenfalls hoch interessant waren individualisierte Multi-Material-Schuheinlagen aus flexiblem TPE und einer harten Zone aus PP, hergestellt auf einem standardmäßigen Freeformer 750-3X. Das „softeste“ AKF-Produkt fertigte ein Freeformer 200-3X aus TPE in einer Schwammstruktur. Auf der Formnext entstanden daraus in rund 90 Minuten Bauzeit je 15 begehrte kleine Herzen; in der konkreten Kundenanwendung kommt dieses Material für individualisierte Brustprothesen zum Einsatz.

3D-Drucker von innovatiQ runden umfassendes Angebot ab
Nicht minder interessant war eine Anwendung aus Flüssigsilikon: Ein 3D-Drucker LiQ 5 verarbeitete erstmals das zertifizierte Standard-LSR KEG-2003H-50A/B von Shin-Etsu, mit dem sich z. B. individuelles orthopädisches Zubehör oder Produkte für den Lebensmittelbereich herstellen lassen. Zudem hat innovatiQ speziell für diese die LAM-Technologie (Liquid Additive Manufacturing) eine neue Slicer-Software entwickelt.
Auch der Filament-Drucker TiQ 5 Pro bietet neue Features wie z. B. eine integrierte Materialtrocknung, aktive Bauraumtemperierung und softwareoptimierten Materialaustrag, sodass sich damit nun z. B. auch PC zuverlässig und reproduzierbar verarbeiten lässt. Ein anspruchsvolles Bauteilbeispiel und echter Hingucker war ein „Highspeed Water Scooter Board“, das aus einzelnen karbonfaserverstärkten Elementen bestand, die laminiert und zum fertigen Board zusammengesetzt waren. Dem entgegen steht der Filamentdrucker TiQ 2, der den wirtschaftlichen Einstieg in die additive Fertigung ermöglicht, um z. B. Robot-Greifer und Betriebsmittel schnell und kostengünstig herzustellen.

www.arburg.com

 

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