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BOBST macht den Unterschied

Die bisherige Geschichte von Armapak ist zwar noch kurz, aber dennoch ereignisreich. Das Unternehmen wurde 2009 in in Łomża in Polen gegründet, eine etwa 150 km nordöstlich der Hauptstadt Warschau gelegene Stadt mit weniger als 60.000 Einwohnern. Von Anfang an fokussierte sich Armapak auf die Herstellung von Verpackungen aus Wellpappe, wobei das Unternehmen zunächst einfache, zum Teil manuell zu bedienende Maschinen einsetzte und mit externen Druckdienstleistern zusammenarbeitete.

Seit 2015 steht ihm BOBST als Partner zur Seite – mit dem Ergebnis, dass Armapak seine Leistungsfähigkeit, Effizienz und Produktionsqualität auf ein völlig neues Niveau gehoben hat.

So deckt das Unternehmen heute mit der Technik von BOBST die Anforderungen selbst anspruchsvollster Kunden ab. Zu diesen zählen Molkereien sowie Unternehmen der Elektronik-, der Lebensmittel und der Automobilindustrie. Dank seiner innovativen Maschinen fällt es Armapak heute auch leichter, die Aufträge seiner Kunden termingetreu auszuliefern – im Schnitt pro Jahr 40 Millionen kleine und mittelgroße Faltkisten, wobei die Auftragsgrößen in aller Regel zwischen 5.000 und 25.000 Faltkisten schwanken.

Ein wahres Molkerei-Eldorado
Łomża liegt in der Woiwodschaft Podlachien, die geradezu ein "Molkerei-Eldorado" ist – sind hier doch mit Mlekovita, Mlekpol und Piątnica drei große Molkerei-Genossenschaften angesiedelt. Alle drei haben ihren Hauptsitz innerhalb eines Umkreises von 50 km um die Stadt und liefern ihre Produkte an Lebensmittelgeschäfte in ganz Polen. Für einen Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe ist kaum ein besserer Standort denkbar. Das umso mehr, als Armapak-Mitgründer Marcin Truszkowski früher als kaufmännischer Leiter in der Molkerei-Branche arbeitete. „Das hat uns viele Türen geöffnet", stellt sein Geschäftspartner Arkadiusz Nitkowski fest.
„Wir sind mit Verpackungen für geräucherten Fisch gestartet, die wir innerhalb Polens und in andere europäische Länder geliefert haben – für ein Unternehmen, das noch heute zu unseren Kunden zählt.Schon bald haben wir unsere Produkte Molkereien angeboten, die Hauptabnehmer unserer Verpackungen wurden. Schließlich kauften wir eine 1-Farben-Flexodruckmaschine, die für unsere Anforderungen letztlich aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein war. Vor diesem Hintergrund beantragten wir 2014 Fördermittel der EU", blickt Nitkowski zurück. 2015 erhielt Armapak die erste Unterstützungszahlung der EU und investierte in eine Flachbettstanze VISIONCUT 1.6 von BOBST sowie in drei Maschinen von anderen Lieferanten: in eine Faltschachtel-Klebemaschine, in einen Schneideplotter und in einen digitalen Drucker/Schneideplotter.

Spitzenqualität altert nicht
„Zur Jahreswende 2012/13 hatten wir erstmals darüber nachgedacht, in eine neue Maschine von BOBST zu investieren. Seinerzeit verfügten wir bereits über eine gebrauchte Maschine von BOBST, eine Stanze ohne Ausbrechstation aus dem Jahr 1961. Sie hat reibungslos gearbeitet“, erinnert sich Nitkowski. „Spitzenqualität altert nicht, und die Maschinen des Schweizer Unternehmens sind der beste Beweis dafür.“
Aus Sicht der Inhaber von Armapak war die Entscheidung für eine VISIONCUT 1.6 der logische Schluss, wollte es seinen ambitionierten Wachstumsplan realisieren. „Von Anfang an haben wir jeden Cent in unser Unternehmen reinvestiert. Wer in einem umkämpften Markt bestehen will, muss sich vom Wettbewerb abheben! Maschinen neuester Technik sind zum Markenzeichen von Armapak geworden.“
Im Mai 2016 wurde die Flachbettstanze VISIONCUT 1.6 in dem Werk angeliefert. Wir haben unsere Produktionskapazität exponentiell gesteigert, gleichermaßen die Qualität und die Wiederholbarkeit unserer Verpackungen“, fasst Nitkowski die Veränderungen zusammen. Nur zwei Monate nach der Inbetriebnahme der VISIONCUT 1.6 brauchten wir Platz für eine weitere Maschine von BOBST. Diesmal für eine Rotationsstanze DRO 1628 mit vier Druckwerken, Paketablage und vier Trocknern.“ Der gesamte Investitionsprozess verlief reibungslos. „Dabei spielte eine sehr wichtige Rolle, dass der Hersteller über eine Niederlassung in Łódź mit polnischen Technikern für den Service verfügt, die auf Telefonanruf verfügbar sind. BOBST ist sehr flexibel und passt sich an die Anforderungen seiner Kunden an. Zum Beispiel für die technischen Trainings konnten wir uns Zeiträume aussuchen, die für uns am günstigsten waren.“
Vor der Entscheidung für die DRO-Rotationsstanze besuchte Nitkowski gemeinsam mit Vertriebsmitarbeitern von BOBST verschiedene Verpackungshersteller in der Schweiz, in Italien und in Polen. Unter anderem wollte er sicherstellen, dass die Maschine kaschierte Wellpappe bedrucken kann. „Die vor Ort gezeigten Möglichkeiten der Maschine entsprachen sehr unseren Vorstellungen. Deshalb haben wir uns für sie entschieden. Darüber hinaus spielte in unseren Überlegungen eine Rolle, dass es besser wäre, auch die Wartung für mehrere Maschinen aus einer Hand zu bekommen", nennt Nitkowski ein weiteres Argument. Auch die einfache Bedienung sprach für die DRO-Rotationsstanze. So braucht Armapak für seine größte Maschine lediglich zwei Maschinenführer.

Investieren oder untergehen
Nicht seine maschinentechnische Ausstattung, sondern der Platzmangel war für Armapak anfangs das größte Wachstumshemmnis. Das Unternehmen mit heute 50 Mitarbeitern verfügt über drei dicht beieinander liegende Hallen mit einer Gesamtproduktionsfläche von 4.500 m2, einschließlich Lager und Büros. Da es zwischen den Maschinen eine gewisse räumliche Distanz gibt, ist der Produktionsablauf manchmal gehemmt.
Das wird sich allerdings bald ändern, da Armapak aktuell den Bau einer neuen Produktionshalle mit einer Fläche von 4.000 m2 plant. Der Startschuss soll im Mai 2021 fallen. Die neue Halle wird die meisten Maschinen beherbergen – ausgenommen die DRO-Rotationsstanze, die in einer der bisherigen Hallen stehenbleiben soll. Das Unternehmen will nicht die Produktionszeit verlieren, die ein Umzug der Maschine beanspruchen würde. Darüber hinaus werden in der neuen Halle die Druckvorstufe, die Farbküche und ein Hochregallager angesiedelt sein. Letzteres wird es dem Werk ermöglichen, in der Produktion den Anteil von Verpackungen aus B-Welle zu erhöhen. Aktuell produziert es 95 % seiner Verpackungen aus Mikrowelle.
In der neuen Halle sollen zwei Flachbettstanzen VISIONCUT 1.6 und voraussichtlich ein Inliner FFG 924 installiert werden, mit dem Armapak Faltkisten bedrucken und kleben sowie vorgestanzte Faltkisten verarbeiten will. „Außerdem wollen wir unsere DRO 1628 um zwei weitere Druckwerke erweitern. Diese sollen es uns ermöglichen, mit noch mehr Farben drucken und in einem Schritt Lack auftragen zu können", erklärt Nitkowski.
Der Miteigentümer von Armapak ist überzeugt, dass der Erfolg des Unternehmens in erster Linie auf die zielorientierten Investitionsentscheidungen zurückzuführen ist. „Die Kunden von heute erwarten nicht nur einwandfreie Verpackungen, sondern auch schnellste Lieferungen. Dank der Maschinen von BOBST können wir bei Bedarf den gesamten Herstellprozess für Verpackungen innerhalb von lediglich vier Tagen abwickeln – obwohl wir unsere Arbeitszeiten auf zwei Schichten an fünf Tagen in der Woche verkürzt haben. Gleichzeitig sind wir bei unseren tagtäglichen Lieferungen an unsere Kunden vollkommen flexibel.”
Nitkowski sieht eine weitere Herausforderung auf das Unternehmen zukommen: Angesichts der Dynamik im Karton- und Wellpappenmarkt könnte es sinnvoll sein, sich von externen Lieferanten unabhängig zu machen. „Wir denken darüber nach, in der Nähe der Stadt einige Hektar Land zu kaufen, um dort eine Halle mit einer eigenen Wellpappenanlage zu errichten. Als Unternehmen, das monatlich mehrere Millionen Quadratmeter Wellpappe verarbeitet, wollen wir nicht das Risiko tragen, eines Tages auf dem Trockenen zu sitzen.“
Wäre doch alles so vorhersehbar wie die hohe Qualität der Maschinen von BOBST...
www.bobst.com

 

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